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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Möglicherweise handelt es sich um harmlose Pilze, die durch den Verzehr von bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln in der Probe zu finden sind. Daher sollten Sie sich immer darüber informieren, welche Art von Candida nachgewiesen wurde.
Labore liefern in der Regel nützliche Hinweise dazu.
Wird ein pathogenes Candida, wie Candida Glabrata, identifiziert, ist eine Therapie ratsam. Doch nicht jede Candida-Art ist besorgniserregend.
Entscheidend sind die Symptome und die Ernährungsgewohnheiten der Betroffenen. Wenn jemand nahezu zuckerfrei lebt, jedoch fermentierte Lebensmittel konsumiert, ist eine Candida-Durchwanderung möglich, die keinen Krankheitswert hat.
Sollte die Behandlung erforderlich sein, stehen zwei Hauptmethoden zur Verfügung. Eine besteht darin, den Zucker in der Ernährung zu reduzieren, vor allem Fruchtzucker, um den Candida auszuhungern.
Dieser Weg ist oft schonend und effektiv. Alternative Medikamente, die Candida abtöten, können auch eingesetzt werden. Doch nicht jeder Candida-Stamm wird durch Medikamente zuverlässig vernichtet, und könnten stattdessen unerwünschte Reaktionen hervorrufen.
Ein Zuckerentzug ist eine bewährte Strategie, die viele Probleme lösen kann, ohne alle Kohlenhydrate zu meiden. Es genügt oft, die Zuckerzufuhr einzuschränken und die Darmflora mit gutartigen Bakterien zu unterstützen.
Dadurch wird das Wachstum von Candida eingedämmt, und Ihre Darmgesundheit verbessert sich nachhaltig.