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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Kann man Calcium, das man einnimmt, überdosieren?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Kann man Calcium, das man einnimmt, überdosieren? Eine häufige Fragestellung, insbesondere bei einer lektinfreien Ernährung. Es ist wichtig, die Rolle von Calcium in Ihrem Körper und dessen Interaktion mit anderen Substanzen zu verstehen.

Wenn Sie eine lektinfreie Ernährung einhalten und dabei Lebensmittel konsumieren, die reich an Oxalsäure sind, wie zum Beispiel Spinat oder Süßkartoffeln, dann benötigen Sie eine ausreichende Menge an Calcium.

Dies ist wichtig, um zu verhindern, dass das Oxalat, die Oxalsäure in diesen Lebensmitteln, Probleme in Ihrem Körper verursacht. Denn Oxalsäure neigt dazu, sich mit Calcium zu verbinden und Kristalle zu bilden.

Wenn Sie bei einer Mahlzeit viel Oxalat und nur wenig Calcium zu sich nehmen, kann das Oxalat das verfügbare Calcium in Ihrem Verdauungssystem aufbrauchen. Dabei gelangen möglicherweise ungebundene Oxalate in die Blutbahn, wo sie erneut auf Calcium treffen und Calciumoxalat-Kristalle bilden können.

Diese Kristalle können dann Probleme verursachen.

Um dies zu vermeiden, sollten Sie bei Mahlzeiten, die reich an Oxalat sind, gleich bei der Zubereitung genügend Calcium hinzufügen.

Zum Beispiel beim Kochen von Spinat sollten Sie darauf achten, dass bereits im Kochprozess Calcium vorhanden ist, um eine Bindung mit Oxalat sicherzustellen.

Die durchschnittliche tägliche Calciumzufuhr für Erwachsene liegt zwischen 1 und 3 Gramm.

Dabei wird das Calcium, das zur Bindung von Oxalat verwendet wird, nicht in die tägliche Bedarfsrechnung einbezogen, da es im Verdauungstrakt gebunden und ausgeschieden wird.

Eine Überdosierung von Calcium kann in der Regel nur auftreten, wenn gleichzeitig andere Nährstoffe wie Magnesium im Übermaß aufgenommen werden.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ein Mangel an Calcium häufiger vorkommt und schwerwiegendere Folgen haben kann, wie zum Beispiel Osteoporose.

Deshalb ist es wichtig, regelmäßig den Calciumspiegel zu überprüfen, sowie die Nierenfunktion und die Vitamin-D-Werte zu messen, um sicherzustellen, dass keine Mängel oder Überdosierungen vorliegen.

Bei der Umstellung auf eine lektinfreie Ernährung sollten Sie sicherstellen, dass sowohl Ihr Calciumhaushalt als auch Ihre Aufnahme anderer relevanter Nährstoffe regelmäßig kontrolliert werden.

In der täglichen Praxis erfordert dies genaue Planung und Nachmessung.

In den meisten Fällen benötigen Sie lediglich eine moderate Menge an Calcium. Es ist selten erforderlich, große Mengen an Nahrungsergänzungsmitteln zu sich zu nehmen.

Eine sorgfältige Kombination von Calcium-reichen Lebensmitteln und eine angepasste Ernährung reichen in der Regel aus, um den Bedarf zu decken und den Körper gesund zu halten.


Quellen: High-Resolution , Gut and Urinary Microbiota in Cats with Kidney Stones., The urinary microbiota composition and functionality of calcium oxalate stone formers.

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