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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

An welchen Blutwerten genau erkennt man, dass man eine Lektinunverträglichkeit hat?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Die Frage, an welchen Blutwerten genau eine Lektinunverträglichkeit erkennbar ist, stellt sich immer öfter im Kontext moderner Ernährungsansätze. Es gibt jedoch nicht den einen, spezifischen Test.

Der einzige derzeit in Deutschland verfügbare direkte Test ist der auf Weizenkeimagglutinin. Obwohl dies eines der unangenehmsten Lektine darstellt, gibt es nur wenige Menschen, bei denen hohe Antikörperspiegel nachweisbar sind.

Diese könnten von einer lektinfreien Ernährung profitieren.

Andere Lektine können in Deutschland nicht direkt getestet werden. Doch es sollte darauf hingewiesen werden, dass das Vorhandensein von Nahrungsmittelantikörpern im Blut ein indirekter Hinweis auf Probleme mit Lektinen sein kann.

Normalerweise sollten Nahrungsmittel im Blut nicht vorkommen; dies passiert nur, wenn die Magen-Darm-Barriere durchlässig geworden ist.

Interessant ist, dass viele Menschen mit multiplen Nahrungsmittelallergien häufig auch eine Lektinsensitivität aufweisen.

Das gleiche Phänomen beobachte ich bei erhöhten Entzündungswerten, wie alpha-1-Antitrypsin, eosinophilen Protein X, Calprotectin und Zonulin, die ebenfalls mit einer Lektinsensitivität assoziiert sind.

In der Praxis verfolge ich üblicherweise den Ansatz, dass eine Person mit auffälligen Entzündungs- und Antikörperwerten mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer lektinfreien Ernährung profitieren könnte.

Diese Ernährungsweise ist sehr nährstoffreich und birgt kaum Risiken. Innerhalb von sechs bis acht Wochen lässt sich meist feststellen, ob eine positive Reaktion auf diese Umstellung erfolgt.

Zu bedenken ist, dass eine kleine Gruppe von Menschen, deren Entgiftungssysteme gut funktionieren, möglicherweise keine negativen Effekte durch Lektine verspüren. Daher ist eine lektinfreie Ernährung nicht für jeden Menschen erforderlich.

Nur diejenigen, die wirklich davon profitieren, sollten sie in Betracht ziehen.


Quellen: Cross-reactivity profiles of legumes and tree nuts using the xMAP, Siglec-1 an easy and contributory inflammation marker in rheumatology.

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