Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Einführung in die Autoimmungastritis, Pathophysiologie und Ursachen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Was ist eine Autoimmungastritis? Das ist eine Beschreibung einer Magenentzündung, die wenn wir die Ergebnisse von Magenspiegelungen lesen, gar nicht selten dort sehen. Allerdings ist es so, dass häufig nicht sehr viel über die Ursachen gesprochen wird.

Das heißt oft ist es so, dass wir jemanden haben, der bestimmte Beschwerden hat und uns einen Test einer Magenspiegelung vorlegt und dort steht drin eine leichte Gastritis. Es ist wichtig zu beschreiben, wo sich die Gastritis befindet.

Technisch könnte man in einer Magenspiegelung auch noch eine Probe nehmen und gucken, was das für eine Art von Gastritis ist. Man klassifiziert sie dann in einer von drei verschiedenen Arten.

Diese Typen sind Typ A, Typ B oder Typ C Gastritis. Meistens haben solche Einteilungen in der Medizin eine nicht offensichtliche Bedeutung, aber hier haben die Buchstaben tatsächlich eine wichtige Bedeutung.

Typ A ist eine Autoimmungastritis, Typ B eine bakterielle Gastritis, meistens verursacht durch Helicobacter pylori, und Typ C ist eine chemische Gastritis, zum Beispiel durch ständiges Einnehmen von Ibuprofen, das die Magenschleimhaut angreift.

Die Symptome der Autoimmungastritis können vielfältig sein. Hier spielen insbesondere Parietalzellen (Belegzellen) im Magen eine zentrale Rolle. Gegen diese Zellen können sich Autoantikörper bilden, die deren Funktionen stören.

Parietalzellen sind für die Produktion von Magensäure zuständig. Wenn ich Antikörper dagegen habe, resultiert dies nicht nur in der Entzündung der Magenschleimhaut, sondern oft auch in einem Mangel an Magensäure.

Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Intrinsikusfaktor, ein von den Belegzellen produzierter Stoff, der für die Aufnahme von Vitamin B12 benötigt wird, betroffen ist. In diesem Fall kann ein Vitamin B12 Mangel entstehen, der zahlreiche negative Folgen haben kann.

Langfristig atrophiert die Magenschleimhaut, das heißt sie wird dünner und verliert ihre Funktion. Ein Vitamin B12 Mangel kann zu Blutarmut führen und in schweren Fällen sogar lebensbedrohlich sein.

Heutzutage kann ein Vitamin B12 Mangel besser erkannt werden. Das Risiko eines schweren Mangels hat abgenommen, da viele Lebensmittel künstlich mit B12 angereichert sind. Allerdings bleibt ein Vitamin B12 Mangel ein Problem.

Autoimmungastritis tritt häufiger bei älteren Frauen auf, kann aber auch jüngere Personen betreffen. Häufig ist sie mit anderen Autoimmunerkrankungen verknüpft. Das bedeutet, wenn eine Autoimmunerkrankung vorliegt, besteht die Möglichkeit, dass auch eine weitere Autoimmunerkrankung vorhanden ist.

Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich das eigene Immunsystem gegen körpereigene Zellen, was normalerweise nicht vorgesehen ist. Wir werden gleich darüber sprechen, wie es zu diesen Problemen kommen kann.


Quellen: Autoimmune Gastritis and Hypochlorhydria Known Concepts from a New Perspective.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast