Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Haben Augenkrankheiten, wie z.B. Makuladegeneration, etwas mit Lektin-Unverträglichkeiten zu tun? ###

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Lektinfreie Ernährung und Augengesundheit: Was Sie wissen sollten

Haben Augenkrankheiten, wie zum Beispiel Makuladegeneration, etwas mit einer Lektin-Unverträglichkeit zu tun? Zunächst gibt es keine direkte wissenschaftliche Literatur, die Lektine mit einer Beeinträchtigung der Makula, der Region im Auge, die für das scharfe Sehen verantwortlich ist, in Verbindung bringt.

Aber wir wissen, dass Entzündungen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Makuladegeneration spielen. Lektine können bei empfindlichen Personen erhöhte Entzündungswerte verursachen.

Wir messen bei unseren Patienten regelmäßig Entzündungswerte. Ziel ist es, diese so niedrig wie möglich zu halten. Denn viele Erkrankungen, nicht nur die Makuladegeneration, werden durch anhaltende Entzündungen im Körper beeinflusst.

Doch wie können Sie Ihre Ernährung so umstellen, dass sie der Augengesundheit zugutekommt? Sie haben bestimmt gehört, dass der Blick in die Sonne die Augen schädigen kann. Das hat damit zu tun, dass hohe Energie die Proteine in der Makula denaturieren kann.

Pflanzen dagegen haben Mechanismen entwickelt, um sich vor Sonnenschäden zu schützen. Gerade sekundäre Pflanzenstoffe bieten einen hervorragenden Schutz.

Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe finden Sie in Lebensmitteln wie Rotkohl, Blaubeeren und besonders in Karotinoiden.

Diese Stoffe sind essenziell für die Gesundheit Ihrer Augen. Es ist nicht notwendig, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen, solange Ihre Ernährung reich an farbenfrohem Obst und Gemüse ist.

Allerdings gibt es interessante Karotinoide, die in lektinhaltigen Pflanzen vorkommen, wie beispielsweise in Mais. Mais sollten Sie jedoch aufgrund seines hohen Lektinanteils meiden.

Stattdessen sollten Sie auf Lebensmittel wie rote und orange Paprika zurückgreifen.

Menschen mit einer genetischen Veranlagung zur Makuladegeneration sollten regelmäßig solche Paprika konsumieren, jedoch darauf achten, dass sie Lektine vermeiden.

Tomaten bieten ebenfalls wertvolle Karotinoide.

Es gibt lektinfreien Tomatensaft, welcher aus geschälten Tomaten hergestellt wird. Dies wäre eine gute Alternative.

Grundsätzlich gilt: Achten Sie auf eine entzündungshemmende Ernährung.

Vermeiden Sie Lebensmittel mit hohem Omega-6-Gehalt und erhöhen Sie die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren. Diese Maßnahmen unterstützen nicht nur Ihre Augen, sondern fördern Ihre allgemeine Gesundheit.


Quellen: Sialic Acid Mimetic Microglial Sialic Acid-Binding Immunoglobulin-like Lectin Agonism Potential to Restore Retinal Homeostasis and Regain Visual Function in Age-Related Macular Degeneration.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast