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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

Häufigkeit von Antikörpern gegen Eier und Milch (IgG-Nahrungsmittelunverträglichkeiten und IgE echte Allergien)

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Häufigkeit von Antikörpern gegen Eier und Milch

Die Häufigkeit von Antikörpern gegen Nahrungsmittel, insbesondere Eier und Milch, ist ein relevanter Aspekt in der Medizin.

IgG-Nahrungsmittelunverträglichkeiten und IgE-Allergien sind hierbei von besonderem Interesse.

Für die allgemeine Bevölkerung gibt es keine präzisen Daten zur Häufigkeit von Antikörpern, da viele „rzte diese Daten nicht systematisch erheben.

In unserer Praxis jedoch werden regelmäßig zwei Screening-Tests durchgeführt: ein Test auf die Gesamtmenge an Allergieantikörpern (IgE) und ein Screening-Test auf Gedächtnis-Antikörper (IgG).

Die häufigsten positiven Befunde zeigen Antikörper gegen Milch, Hühnerei, Weizen, Haselnuss und Tomate. Finden wir einen positiven Marker bei einem Patienten, testen wir weiter auf eine ganze Reihe von Lebensmitteln, da Sensitivitäten oft nicht isoliert auftreten.

Grundsätzlich stellen wir häufiger IgG-Nahrungsmittelsensitivitäten als IgE-Nahrungsmittelallergien fest. Etwa 10% unserer Patienten haben unbekannte Allergien, die sich in der Anamnese nicht sofort zeigen.

Ein besonderes Problem ist, dass der Darm keinen Juckreiz verspüren kann, wie wir es bei Hautreaktionen kennen. Bei intestinalen Problemen wie Blähungen sind die Symptome oft unspezifisch, was die Diagnose erschwert.

Echte Nahrungsmittelallergien zeigt der Körper meist nur bei starken Reaktionen, wie Atemnot, die sofortige medizinische Hilfe erfordern.

Eier und Milch spielen hier eine besondere Rolle. Während Allergien gegen Meeresfrüchte und Nüsse vermehrt auffallen, begegnen uns gelegentlich auch weniger übliche Allergien, wie gegen Rindfleisch.

Die Ursachen solcher Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind oft eng mit dem sogenannten Leaky-Gut-Syndrom verbunden. Lektine, pflanzliche Proteine, können die Darmschleimhaut durchlässig machen und so unverdauten Proteinbruchstücken den Weg in die Blutbahn ebnen.

Der Körper reagiert darauf, indem er Antikörper bildet.

Eine lektinfreie Ernährung kann helfen, die Darmschleimhaut zu regenerieren und die Sensitivität gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln zu reduzieren.

Wir stellen fest, dass durch diese Ernährungsweise die Anzahl positiver IgG-Antikörper-Tests signifikant sinkt.

Allergietests auf IgE-Antikörper sind ebenfalls sinnvoll, da diese in den Schleimhäuten lokalisiert sind und bei wiederholtem Kontakt mit dem Allergen ständige Entzündungsreaktionen hervorrufen können.

Eine umfassende Diagnostik und der Wechsel zu einer geeigneten Ernährungsweise sind entscheidend, um das Wohlbefinden zu fördern.


Quellen: Analysis of allergen-specific IgE in children with atopic dermatitis from 2021 to 2023 in a hospital of pediatric in Tianjin City.

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