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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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In diesem Artikel möchten wir uns ein Ernährungstagebuch ansehen und Empfehlungen für eine lektinfreie Ernährung geben.
Lektine sind Proteine, die in vielen pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen können und bei einigen Menschen zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten führen können.
Beginnen wir mit den Getränken.
Kräutertee ist in der Regel eine ausgezeichnete Wahl. Wichtig ist, dass es sich um Wildlachs handelt, der in Olivenöl angebraten wird. Olivenöl ist hitzebeständiger, darf jedoch nicht zu heiß werden.
Ein Bratenthermometer kann hilfreich sein, um die richtige Pfannentemperatur zu finden.
Knoblauch und ein Salat mit Radieschen, Essig und Öl sind geeignete Optionen. Ebenso Pfefferminztee, wobei beachtet werden sollte, dass Pfefferminz die Eisenaufnahme hemmen kann.
Insbesondere Menschen mit Eisenmangel sollten das im Auge behalten.
Zwiebeln, Karotten und Kohlrabi sind ebenfalls gut. Bei Gemüsebrühe sollte auf die spezifischen Inhaltsstoffe geachtet werden.
Demeter-Gemüsebrühe bietet aufgrund des Labels Demeter nur einen Hinweis auf die Herkunft, nicht jedoch auf die lektinfreie Qualität.
Wasser ist immer eine ausgezeichnete Wahl. Bei Süßkartoffelpommes ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie nicht mit Weizenpanade oder Sonnenblumenöl zubereitet sind.
Selbstgemachte Süßkartoffelpommes sind ideal, am besten mit einem Wellenschneider geschnitten und eventuell mit Tapiokastärke überzogen.
Eine selbstgemachte Quarksauce ist ebenfalls eine gute Option, wenn der Quark aus einer geeigneten Quelle stammt.
Kombucha kann histaminreich sein und bei Histaminintoleranz zu Problemen führen.
Salat mit Rettich ist eine gesunde Wahl, ebenso angebratene Champignons, die unbedingt gegart sein müssen.
Honig-Senf-Dressing ist akzeptabel, sofern es keine unerwünschten Inhaltsstoffe enthält. Lachs sollte wild gefangen sein.
Borschtsch ist in Ordnung, wenn korrekt zubereitet. Bei Rindergulasch sollten die Kartoffeln im Schnellkochtopf gegart werden, um Lektine zu reduzieren.
Sauerkraut ist ein hervorragendes Lebensmittel, enthält jedoch durch Fermentation Histamin.
Mutti-Passata wird aus Tomatenkernen vor der Verarbeitung gefertigt und ist dadurch lektinfrei. Bei Blähungen nach dem Verzehr von Lebensmitteln schauen Sie am besten auf die Kombination und Fermentationskulturen.
Süßkartoffel-Oats, selbst hergestellte Dips und eine Vielzahl von Gemüsen sind in Ordnung, solange sie richtig zubereitet werden. Mandelnudeln mit Tomatensauce und weitere Speisen aus dem Ernährungsplan sind geeignete Optionen.
Walnüsse sollten aufgrund ihres Fettsäureprofils in Maßen konsumiert werden. Steaks mit Karotten-Kartoffel-Püree und karamellisierten Zwiebeln sind ebenfalls akzeptabel. Selbstgemachte Marmelade aus Erdbeeren ist eine unproblematische Wahl.
Mandelmilch sollte aus blanchierten Mandeln hergestellt sein und Coconut Aminos sind ein guter Ersatz für Sojasauce. Zum Abschluss noch ein Tipp: Achten Sie immer auf die Fütterung von Tieren, das kann sich signifikant auf die Qualität der Lebensmittel auswirken.