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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei

An welchem Wert des kleinen Blutbildes kann man Entzündungen erkennen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Wie man Entzündungen im Blutbild erkennt

Mit welchen Wert eines kleinen Blutbildes kann ich erkennen, ob Entzündungen in meinem Körper vorliegen? Das ist nun eine etwas diffizile Fragestellung, weil eigentlich für chronische Entzündung ein kleines Blutbild nicht der ideale Test ist.

Wir nehmen dafür in der Regel gerne das C-reaktive Protein (CRP). Sie brauchen das hoch-sensible CRP, um tiefere Bereiche (<1 mg/l) zu untersuchen. Nur dann wissen Sie, ob keine Entzündung vorliegt, idealerweise unter der Nachweisgrenze.

Ein Wert unter 1 mg/l ist zumindest das Ziel.

Technisch gesehen machen viele „rzte auch die Bestimmung der Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG). Wenn die unter 3 mm/h ist, haben Sie in der Regel auch keine nennenswerte Entzündung vorliegen.

Aber was, wenn wir nur ein kleines Blutbild haben und wir möchten da hineinschauen? Dann finden wir in der Regel drei mögliche Marker.

Erstens: die Zahl der weißen Blutkörperchen, den Leukozyten.

Wenn diese sehr hoch ist (deutlich über 10.000/ŽüL), liegt eine akute Entzündung vor, wie bei einem grippalen Infekt oder etwas Schlimmerem. Allerdings stehen leise Entzündungen oft nicht im Zusammenhang mit der Zahl der weißen Blutkörperchen.

Zweitens: Wenn Sie ein Problem auf der Magen-Darm-Ebene haben, dann werden die weißen Blutkörperchen dort verbraucht und sind häufig niedriger. Wenn also das kleine Blutbild weniger weiße Blutkörperchen als üblich zeigt, kann dies ein Hinweis auf eine Entzündung im Magen-Darm-Bereich sein.

Drittens: Je mehr Entzündung der Körper hat, desto mehr Eisen wird verbraucht. Der Eisenverbrauch führt dazu, dass viele Menschen schlechte Eisenwerte haben, was zur Blutarmut führen kann.

Wenn das mittlere korpuskuläre Volumen (MCV) und die mittlere korpuskuläre Hämoglobinkonzentration (MCHC) niedrig sind, ist das ein Hinweis auf Eisenmangel und indirekt auf Entzündung.

Wie gesagt, das kleine Blutbild ist nicht der ideale Test für chronische Entzündungen. Es sollte immer durch weitere Tests ergänzt werden.


Quellen: Impending role of inflammatory markers and their specificity and sensitivity in breast cancer patients.

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