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ADHS - Welche Nährstoffe sind wichtig?

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Video-Transkript

Bei der Betrachtung von ADHS-Diagnosen und den damit verbundenen Symptomen ist es wichtig, sich auf die entscheidende Rolle von Nährstoffen zu besinnen. ADHS ist nicht notwendigerweise eine Krankheit, sondern könnte auch durch den Einfluss von Außenfaktoren und Ernährungsgewohnheiten begünstigt werden.

In den letzten Jahren hat insbesondere die Bedeutung einer lektinfreien Ernährung an Aufmerksamkeit gewonnen. Lektine, die in vielen gängigen Lebensmitteln vorkommen, könnten laut einer organisierten chinesischen Studie negativen Einfluss auf Personen mit ADHS haben.

Die Studie, die 58 Kinder mit ADHS im Alter von 7 bis 15 Jahren einbezog, zeigte, dass durch eine lektinfreie Diät eine Verbesserung der Symptome erreicht wurde, die sowohl von „rzten als auch von Lehrern positiv bewertet wurde.

Zusätzlich zur Vermeidung schädlicher Substanzen ist es essenziell, auf den Ausgleich von Mikronährstoffmängeln zu achten. Besonders Omega-3-Fettsäuren, Folsäure und Vitamin D sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung.

Diese Stoffe sind ausschlaggebend für die Gehirnfunktion und die allgemeinen Stoffwechselprozesse im Körper. Ein Mangel kann den Umgang mit Symptomen erheblich erschweren und die Entwicklung beeinträchtigen.

Besonders Folsäure ist von Wichtigkeit, da sie im Zellumbau und der Zellneubildung eine zentrale Rolle spielt. Ebenso Omega-3-Fettsäuren, die zu den Grundbausteinen des Gehirns zählen.

Eine unzureichende Versorgung kann das Gehirn daran hindern, auf Reize optimal zu reagieren oder neue Informationen angemessen zu verarbeiten.

Eine ausgeglichene Ernährung, möglicherweise angereichert durch Supplemente, kann daher einen deutlichen Einfluss darauf haben, wie gut jemand mit ADHS-Symptomen zurechtkommt.

Die Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass ausreichend Nährstoffe aufgenommen werden, um solche Mängel auszugleichen.

Jedoch sollte auch erforscht werden, ob externe Faktoren, zusätzlich zu Mikronährstoffdefiziten, eine Rolle spielen.

Die Beseitigung negativer Einflussfaktoren kann ebenso entscheidend sein und zu einer Verbesserung der Symptome führen. Eine sorgfältige Auswahl der Ernährung, die richtige Supplementierung und das Bewusstsein über mögliche Mängel können daher unerlässlich für einen positiven Verlauf sein.


Quellen: Association between omega-3 fatty acid intake and ADHD symptoms among early adolescents aged 10-12years a cross-sectional study in Palestine., The Impact of Integrating a Low-Lectin Diet with Traditional ADHD Treatments on Gut Microbiota Composition and Symptom Improvement in Children - A Cohort Study., Low utility of serum folic acid blood tests in healthy children and adolescents a nationwide cohort.

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