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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
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Etwa 30 Prozent der Pflanzen sind betroffen. Und nicht jedes Lektin greift den Menschen an. Deswegen kann es durchaus sein, dass es Lektine gibt, die für uns unschädlich und für einen Hund schädlich sind, und umgekehrt für einen Hund schädlich und für uns nicht.
Da wir beide jedoch zu den höheren Säugetieren zählen und Lektine seit Jahrmillionen auf der Welt sind, erfüllen sie den Zweck, dass Pflanzen nicht gefressen werden. Dies tun sie, indem sie Fraßfeinde unfruchtbar machen, ihren Magen verderben oder sie bestenfalls umbringen.
Daher gehe ich stark davon aus, dass die typischen Lektine auch für Hunde schädlich sind. Man sieht das besonders deutlich bei einem Hund, der typisches Hundefutter bekommt, das vielleicht getreidehaltig ist und dem Hund daraufhin schlecht geht.
Was schlägt der Tierarzt vor? Er sagt: 'Barfen wir den Hund' das heißt, geben wir ihm vor allem Fleisch. Fleisch ist entsprechend deutlich lektinärmer und je nach Quelle auch lektinfrei.
Das hängt davon ab, was das Tier, das im Futter drin ist, gefressen hat. Am Modell des BARFens sieht man also ganz klar: Ja, ich glaube, das betrifft auch Hunde.