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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Lektinfrei
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Wenn Sie eine FMD machen, kann es passieren, dass Sie auf die vorgeschlagenen Mahlzeiten nicht immer Lust haben. Das ist verständlich.
Dann stellt sich die Frage, was Sie austauschen können und worauf Sie dabei achten sollten.
Grundsätzlich empfiehlt es sich bei der ersten Durchführung, möglichst einem stringenten Plan zu folgen.
So gewinnen Sie Sicherheit. Und Sie sehen schneller, wie die Ernährung im Alltag für Sie funktioniert. Der Plan ist über die Jahre so angepasst worden, dass er gut funktioniert. Gerade am Anfang ist es sinnvoll, sich daran zu orientieren.
Je länger Sie die FMD machen, desto mehr Freiheiten können und sollen Sie sich aber auch nehmen. Wenn Sie es ganz einfach halten möchten, können Sie sich theoretisch sogar nur eine der vorgeschlagenen Mahlzeiten aussuchen und diese über die fünf Tage hinweg wiederholen.
Wenn Ihnen zum Beispiel Avocados gut bekommen und gefallen, können Sie zwei Avocado-Mahlzeiten pro Tag einplanen und die übrigen Vorgaben einhalten. Dann kann die FMD weiterhin funktionieren.
Wichtig ist nur, dass Sie bei jeder größeren Menge oder bei Lebensmitteln, die nicht ausdrücklich auf dem Ernährungsplan stehen, den Eiweißgehalt prüfen. Genau darauf kommt es an.
Denn das Ziel ist, unter fünf Gramm Eiweiß pro 24 Stunden zu bleiben. Das ist nicht viel. Und deshalb lohnt es sich, sehr genau hinzuschauen.
Wie finden Sie das heraus? Sie können Vergleichstabellen nutzen.
Diese sind groß, aber gut durchsuchbar. Geben Sie einfach das Lebensmittel in eine Suchmaschine ein, zum Beispiel Karotte, und ergänzen Sie Nährstoffe und Protein. Dann erhalten Sie meist Angaben pro 100 Gramm.
Hier müssen Sie noch etwas unterscheiden. Eine rohe Karotte und eine gekochte Karotte haben nicht dasselbe Gewicht und nicht denselben Wassergehalt. Die Angaben pro 100 Gramm sind daher nicht direkt mit jeder realen Portion gleichzusetzen.
Sie müssen also tatsächlich einmal abwägen, was Ihre Karotte aus dem Supermarkt ungefähr wiegt. Ist sie groß oder klein? Dann können Sie besser einschätzen, wie viel Eiweiß darin enthalten ist.
Und genau diese Orientierung hilft Ihnen im Alltag. Nicht nur bei Karotten, sondern bei allen Lebensmitteln, die Sie austauschen möchten. Je genauer Sie den Eiweißgehalt kennen, desto leichter können Sie die FMD an Ihre Vorlieben anpassen, ohne das Grundprinzip zu verlassen.
Wenn Sie eine Mahlzeit nicht mögen, müssen Sie also nicht zwangsläufig den gesamten Plan aufgeben. Sie können austauschen. Sie sollten dabei nur die Eiweißmenge im Blick behalten.
Dann bleibt die Ernährung flexibel und trotzdem kontrolliert.
Und mit etwas Übung wird das immer einfacher. Am Anfang braucht es vielleicht noch ein wenig Aufmerksamkeit und Nachrechnen.
Später entwickeln Sie schnell ein Gefühl dafür, welche Lebensmittel passen und welche eher nicht. So lässt sich die FMD im Alltag besser umsetzen.