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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Von chronischer Krankheit zu Langlebigkeit
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Ein Telomer ist ein Abschnitt unseres Erbguts, unserer DNA, der an den beiden Enden des Erbguts sitzt und eine bestimmte Funktion hat. Eine Zelle in unserem Körper teilt sich und erneuert sich kontinuierlich.
Diese Erneuerung ist notwendig, da so Gewebe wächst und wir von der Geburt an am Leben erhalten werden.
Bei jedem Kopiervorgang unseres Erbguts können jedoch technische Fehler auftreten.
Unser Körper hat eine Fehlerkorrektur eingebaut: Enzyme überprüfen die DNA-Replikation, reparieren Fehler oder schicken fehlerhafte Zellen in den Zelltod. Doch je häufiger der Kopiervorgang, desto fehleranfälliger wird das System.
Die Natur hat daher das sogenannte Hayflick-Limit etabliert: Eine Zelle kann sich maximal 50 Mal teilen, danach stirbt sie ab und wird durch eine Stammzelle ersetzt. Dies ist ein Prinzip, das uns seit Millionen von Jahren am Leben erhält.
Interessanterweise kann die Länge der Telomere im Blut gemessen und als Zeichen des Alterungsprozesses interpretiert werden. Obwohl es logisch erscheint, dass eine Zelle nach 50 Teilungen abstirbt und durch eine neue Zelle ersetzt wird, kann die Telomerlänge ein Marker für das biologische Alter sein.
Regelmäßiges Essen beeinflusst jedoch diesen Prozess. Nahrungseiweiß ist ein Baustein des Körpers. Fehlt es an Eiweiß, beginnt der Körper, seine eigenen Eiweißvorräte abzubauen, beginnend mit überalterten Zellen, was wiederum die Telomere beeinflusst.
Ein hoher IGF-1-Wachstumsfaktor, der bei eiweißhaltigen Mahlzeiten ausgeschüttet wird, hält überalterte Zellen am Leben. Bei Eiweißmangel sinkt IGF-1, und der Körper greift auf seine Eiweißreserven zu, baut überalterte Zellen ab und recycelt deren Bestandteile.
Diese seneszenten Zellen, die kurze Telomere haben, sind häufig Quellen von Entzündungsreizen und möchten wir deshalb vermeiden.
Es gibt Hinweise darauf, dass Fasten ein wirksames Mittel sein kann, um Telomere zu verlängern und den Körper zu verjüngen.
Fasten-Mimikry-Diäten, wie sie vom italienisch-amerikanischen Professor Longo entwickelt wurden, können den IGF-1-Spiegel senken, überalterte Zellen abbauen und Stammzellen aus dem Knochenmark rekrutieren.
Studien zeigen, dass sich innere Organe während eines Fasten-Zyklus verändern und danach in der Aufbauphase wieder verjüngen. Regelmäßiges Fasten kann den Körper von innen umstrukturieren und verjüngen, weshalb viele Experten dies als eine der besten Präventivmaßnahmen empfehlen.