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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Von chronischer Krankheit zu Langlebigkeit

Eine ausführliche Einführung in die Risiken von Rapamycin im Off-Label Use.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Rapamycin: Chancen und Risiken für die Langlebigkeit

Sprechen wir über Rapamycin als Langlebigkeitsmedikament, insbesondere über seine Chancen und Risiken. Beginnen wir zunächst mit den möglichen Problemen, die mit der Einnahme von Rapamycin einhergehen könnten.

Rapamycin wird unter dem Markennamen Rapamune von Pfizer vertrieben. Die Fachinformation, die hauptsächlich für „rzte bestimmt ist, bietet vertiefte Informationen aus Studien und dem Zulassungsprozess.

Medikament aus der Transplantationsmedizin

Rapamycin wird in erster Linie zur Verhinderung von Organabstoßungen nach Transplantationen eingesetzt. Es unterdrückt das Immunsystem, um eine Abstoßung des transplantierten Organs zu verhindern.

Eine weitere Anwendung ist bei der Erkrankung Lymphangioleiomyomatose, einer seltenen Lungenerkrankung, bei der das Lungengewebe langsam in Narbengewebe umgewandelt wird.

Wirkmechanismus und Dosierung

Insbesondere in der Langlebigkeitsmedizin wird Rapamycin wegen seiner Wirkung auf den Hauptwachstumsfaktor des Körpers, mTOR (mechanistic Target of Rapamycin), untersucht.

Eine gezielte und moderate Hemmung dieses Faktors könnte alterungsbedingte Prozesse verlangsamen. Die übliche Dosierung für Langlebigkeit liegt bei etwa 6 mg einmal wöchentlich, statt der täglichen Anwendung bei Transplantationspatienten.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Einnahme von Rapamycin birgt auch Risiken. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Veränderungen im Cholesterinspiegel, Zahnfleischentzündungen und möglicherweise auch eine Hemmung der Immunfunktion bei zu hoher Dosierung.

Daher ist eine sorgfältige Überwachung durch Bluttests und regelmäßige ärztliche Konsultationen unerlässlich.

Pharmakologische Eigenschaften

Rapamycin hat eine kurze Halbwertszeit, was bedeutet, dass es schnell durch den Körper abgebaut wird.

Dies ist der Grund dafür, warum das Medikament in der Langlebigkeitsmedizin nur einmal wöchentlich verwendet wird.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen bei der Einnahme von Rapamycin berücksichtigt werden, wenn andere Medikamente verwendet werden, die in Wechselwirkung mit Rapamycin treten könnten.

Grapefruitsaft sollte ebenfalls vermieden werden, da er die Wirkung von Rapamycin erheblich verstärken kann. Eine sichere Verhütung ist für Frauen im gebärfähigen Alter obligatorisch, da das Medikament Wachstumsfaktoren hemmt, die für die Entwicklung des Fötus kritisch sind.


Quellen: A mild increase in nutrient signaling to mTORC1 in mice leads to parenchymal damage myeloid inflammation and shortened lifespan., Aging-related Alterations in mTOR Signaling Promote Platelet Hyperreactivity and Thrombosis.

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