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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Von chronischer Krankheit zu Langlebigkeit
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Wenn wir darüber sprechen, bringen solche Substanzen auch etwas, um Gewicht abzunehmen. Klar, das ist unter anderem auch mit der Wirkung dieser Substanzen verbunden. Schauen wir uns hierzu die Gewichtskurven der Versuchstiere an.
In der Kontrollgruppe steigt das Gewicht der Tiere mit zunehmendem Alter erwartungsgemäß an. Das ist vergleichbar mit Menschen; auch hier nimmt das Gewicht oft im Laufe des Lebens zu.
Interessant wird es bei der Betrachtung der Einflussnahme durch Interventionen.
Beispielsweise zeigt das Blutdruck-Medikament Captopril wenig Wirkung auf das Gewicht. Auch die ketogene Ernährung hat nur bei wenigen Menschen signifikante Resultate gezeigt. Anders sieht es bei Rapamycin und Acarbose aus, hier ist der Gewichtsverlust am größten.
Natürlich stellt sich immer die Frage nach dem Nutzen-Risiko-Verhältnis. Ozempic, bekannt als Medikament zur Blutzuckerregulation, zeigt zwar eine Gewichtsabnahme, jedoch ist diese nur zur Hälfte auf Fettverlust zurückzuführen, die andere Hälfte betrifft leider Muskelmasse.
Ein Verlust an Muskelkraft, gerade im Hinblick auf das Alter, ist problematisch, da Muskelmasse ein wichtiger Indikator für die Lebensspanne ist.
Ein zusätzliches Problem bei Ozempic ist, dass nach Absetzen des Medikaments fast alle Anwender das verlorene Gewicht wieder zunehmen.
Langfristige Anwendung birgt zudem Nebenwirkungen, daher empfehlen wir in der Praxis keine Verwendung von Ozempic, da es bessere Alternativen gibt.
Beispielsweise wirkt Acarbose direkt auf den Insulinspiegel.
Insulin ist das einzige Hormon, das Gewichtszunahme begünstigt. Typ-1-Diabetiker, die kein Insulin produzieren, nehmen beispielsweise nicht zu, egal wie viel sie essen. Durch Reduktion hoher Insulinspiegel mit Acarbose lässt sich daher das Gewicht effektiv kontrollieren.
Zudem beeinflusst es das Mikrobiom positiv, was einen weiteren gesundheitlichen Vorteil darstellt.
Es zeigt sich also, dass verschiedene Substanzen unterschiedlich wirkungsvoll sind. Während Kalorienzählen kurzfristige Ergebnisse bringt, ist eine langfristige Strategie ohne Kalorienzählen oftmals nachhaltiger.
Wir empfehlen daher die Reduktion schädlicher Lebensmittel und gegebenenfalls den Einsatz passender Medikamente, um ein gesundes Mikrobiom und stabile Insulinspiegel zu gewährleisten. Letztlich spielen diese Faktoren eine bedeutende Rolle für eine erfolgreiche und nachhaltige Gewichtsabnahme und Langlebigkeit.