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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Von chronischer Krankheit zu Langlebigkeit

Olivenöl als Langlebigkeits-Faktor

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript Warum empfehle ich viel Olivenöl? Zunächst einmal scheint es widersprüchlich zu sein, wenn in den gängigen Patientenanweisungen steht, nur wenig mehrfach ungesättigte Fette zu konsumieren.

Olivenöl enthält zwar überwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren, etwa 6-7% jedoch sind mehrfach ungesättigte Fette, wobei Omega-6-Fettsäuren dominieren. In einer idealen Welt hätten wir ein Olivenöl, das nur aus Ölsäure besteht und keine anderen Fette enthält.

Doch Olivenöl ist nicht allein durch sein Fettsäureprofil gesund. Vielmehr sind es die konzentrierten Polyphenole, die Olivenöl zum wertvollen Lebensmittel machen. Diese Polyphenole sind verantwortlich für die färbende Substanz in Oliven und sind in Olivenöl hochkonzentriert vorhanden.

Die meisten Menschen bekommen deutlich zu wenig Polyphenole, und Olivenöl liefert diese in hohem Maß. Eine interessante Eigenschaft von Olivenöl ist sein hoher Gehalt an Vitamin E, welches die Fettsäuren stabilisiert und verhindert, dass sie ranzig werden.

Dabei gibt es nur zwei Öle weltweit, die mehr Vitamin E als benötigt enthalten: rotes Palmkernöl und Olivenöl. Dieses Vitamin E sorgt dafür, dass die Fettsäuren in Olivenöl für den menschlichen Konsum stabil bleiben, was beim Großteil anderer Öle durch künstliche Zugabe von Vitamin E erreicht werden muss.

Es stellt sich die Frage, wie man eine perfekte Welt hinsichtlich der Polyphenolaufnahme schaffen könnte. Eine Möglichkeit wäre, fettfreie Olivenextrakte zu verwenden, jedoch sind diese oft mit Pestiziden belastet.

Olivenöl bleibt daher eine bevorzugte und praktikable Quelle sowohl für Polyphenole als auch für Vitamin E. Theoretisch könnte man eine Mischung aus Polyphenolextrakten und anderen fettarmen Ölen verwenden, aber in der Praxis ist dies oft nicht umsetzbar.

Unter praktischen Gesichtspunkten bleibt Olivenöl eine der besten Quellen für Polyphenole. In zahlreichen Studien wurde gezeigt, dass der Konsum von Olivenöl gesundheitliche Vorteile bietet.

Daher empfehle ich den Verbrauch von etwa einer Literflasche pro Woche, um eine ausreichende Aufnahme der gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe zu gewährleisten. Besonders empfehlenswert ist Olivenöl aus heißen Gegenden wie Kreta, da hier der Gehalt an ungesättigten Fetten niedriger ist.

Zusammengefasst bleibt Olivenöl ein Kompromiss, aber ein sehr guter. Es liefert wichtige Polyphenole und gemischte Tocopherole, die sonst nur schwer in ausreichender Menge über die normale Ernährung aufgenommen werden können.


Quellen: Western diet-induced cognitive and metabolic dysfunctions in aged mice are prevented by rosmarinic acid in a sex-dependent fashion., Health-Promoting Properties of Pectin-Polyphenol Complex Extracted from Olive Oil By-Product Alperujo Antioxidant Antiproliferative and Anti-Inflammatory Activities., Systemic Health Effects of Oleuropein and Hydroxytyrosol Supplementation A Systematic Review of Randomized Controlled Trials.

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