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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Von chronischer Krankheit zu Langlebigkeit

Intermittierendes Fasten funktioniert nicht für jeden.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkriptas Konzept des intermittierenden Fastens mag verlockend klingen abwechselnde Phasen der Nahrungsaufnahme mit festgelegten Fastenzeiten, oft in populären Mustern wie 16:8 oder 18:6. Doch es ist wichtig zu verstehen, dass diese Fastenschemata ursprünglich von Männern entwickelt wurden und nicht unbedingt für jeden, insbesondere Frauen, geeignet sind.

Der individuelle Stoffwechsel spielt eine wesentliche Rolle dabei, ob und wie gut eine Person von solchen Fastenmethode profitiert.

Intermittierendes Fasten wird häufig mit positiven Effekten wie der Autophagie beworben, bei der überalterte Zellstrukturen abgebaut werden.

Diese Effekte zeigen sich jedoch erst nach längeren Fastenperioden, oft nach etwa 36 Stunden, und nicht bereits nach den kürzeren Fastenzeiten, die oft praktiziert werden. Der eigentliche Nutzen des intermittierenden Fastens liegt daher in der Burnout-Verbrennung von überschüssigen Kohlenhydraten, um der Entstehung von Fettverlagerungen und insulinresistenten Zuständen entgegenzuwirken.

Unsere Leber speichert überflüssige Kohlenhydrate in Form von Glykogen und verwendet sie später zur Blutzucker-Regulierung. Wenn diese Speicher jedoch gefüllt sind und zusätzliche Kohlenhydrate hinzukommen, wandelt die Leber sie in Fett um - ein Vorgang, der langfristig zu Leberverfettung und anderen unerwünschten Stoffwechselveränderungen führen kann.

Das intermittierende Fasten erlaubt dem Körper, überflüssige Kohlenhydrate abzubauen, bevor neue aufgenommen werden. Indem man den Punkt überschreitet, an dem die Leberglykogenspeicher entleert sind, wird der Körper gezwungen, Stresshormone freizusetzen, um den Blutzucker stabil zu halten.

Dies kann jedoch körperlichen Stress verursachen, was man nach Möglichkeit vermeiden sollte.

Für diejenigen, die intermittierend fasten und finden, dass es ihnen gut tut, führt die Beachtung der eigenen Körperreaktionen zu einem besseren Verständnis.

Zittern der Hände nach einer bestimmten Fastenphase kann beispielsweise ein Anzeichen dafür sein, dass Stresshormone zur Blutzuckerregulierung freigesetzt wurden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie derartige Fastenperioden umsichtig beenden und bei Bedarf eine halbe Stunde früher essen, um Belastungssymptome abzuwenden.

Ein guter Startpunkt ist, nachts mindestens 13 Stunden zu pausieren. Dies bietet schon viele der Vorteile direkter Fastenmethoden, ohne den zusätzlichen Stress durch längere Fastenzeiten.

Berücksichtigen Sie Ihren individuellen Stoffwechsel und hören Sie auf Ihren Körper, um das Beste aus dem intermittierenden Fasten herauszuholen.


Quellen: The effect of probiotics on gestational diabetes mellitus an umbrella meta-analysis., Ramadan fasting model modulates biomarkers of longevity and metabolism in male obese and non-obese rats., Effects of Time-Restricted Eating on Body Composition Biomarkers of Metabolism Inflammation Circadian System and Oxidative Stress in Overweight and Obesity An Exploratory Review.

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