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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Von chronischer Krankheit zu Langlebigkeit

Demenz, Fruktose, Cholesterin, Apo E4

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Wenn die meisten Menschen gebeten werden, die eine Krankheit zu nennen, die sie auf keinen Fall haben möchten, steht Demenz oft an erster Stelle. In meiner medizinischen Karriere habe ich kaum jemanden getroffen, der bereit wäre, Demenz statt eines Herzinfarkts oder Krebses zu wählen.

Das macht deutlich, dass Demenz uns allen große Sorgen bereitet. Glücklicherweise sind die Faktoren, die zu einer Demenz führen, nicht in Stein gemeißelt, sondern zum Teil beeinflussbar.

Ein wesentlicher Risikoaspekt sind Entzündungen auf Blutgefäßebene. In Bezug auf Cholesterin, Blutfette und insbesondere das ApoE-Gen gibt es wesentliche Zusammenhänge zu Demenz, die man verstehen sollte.

Einer der unausweichlichen Risikofaktoren, gegen die kaum etwas getan werden kann, sind wiederholte Schläge gegen den Kopf, was unter anderem die hohe Demenzrate bei Boxern und amerikanischen Footballspielern erklärt.

Viele andere Ursachen für Demenz sind jedoch vermeidbar und beeinflussbar. Zentrale Themen sind Entzündungen, Mikronährstoffmängel und die Insulinresistenz im Gehirn. Demenz wird oft als Diabetes Typ 3 bezeichnet, als eine Art von Gehirndiabetes.

Insbesondere die vaskuläre Demenz, bei der Cholesterin eine Rolle spielt, ist kein automatisches Resultat hohen Cholesterins, sondern entsteht in einem komplexen Prozess.

Das ApoE-Gen, insbesondere die E4-Variante, wird oft als Alzheimer-Gen bezeichnet, wobei das Risiko je nach Quelle 11- bis 25-fach erhöht ist.

Trotz dieser erhöhten Wahrscheinlichkeit ist es möglich, durch entsprechende Lebensweise und Ernährung auf das Entzündungsniveau Einfluss zu nehmen. Gene sind nicht unser Schicksal, und durch gezielte Maßnahmen lässt sich das Risiko erheblich senken.

Ein interessanter neuer Ansatz zeigt auf, dass Fruktose, ein Bestandteil unserer modernen Ernährung, eine Schlüsselrolle spielt. Übermäßiger Fruchtzuckerkonsum kann Entzündungswerte erhöhen und eine Insulinresistenz im Gehirn fördern.

Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Energieverbrauch im Gehirn bei Fruktosekonsum sinkt, wodurch ein Suchtrieb ausgelöst wird, der für bestimmte Stadien der Demenz charakteristisch ist.

Diese Reaktion war evolutionär sinnvoll, um in Zeiten der Obstfülle Fettreserven für den Winter zu schaffen.

Fruktosekonsum sollte daher kritisch betrachtet werden. Eine bewusste Reduzierung kann helfen, den Überlebensmodus zu vermeiden, der durch hohe Harnsäurewerte aktiviert wird.

Einige Studien legen nahe, dass selbst bei einem konventionellen Lebensstil ein hoher Harnsäuregehalt diesen Modus dauerhaft unterhalten könnte, was es umso wichtiger macht, die eigene Ernährungsweise zu kontrollieren.

Summa summarum ist es ratsam, Fructose zu reduzieren und die Harnsäurewerte im Auge zu behalten. Es gibt natürliche Mittel wie Quercetin, die dabei helfen können, diese Werte zu senken.

Weitere Faktoren wie Salz und Umami können ebenfalls diesen žÜberlebens-SwitchÜ aktivieren und sollten daher mit Bedacht konsumiert werden.

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