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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Das Zwerchfell wahrzunehmen ist, wie Dr. Gersch schon gesagt hat, nicht so einfach. Der Körper hat durch die ganze Hektik und den Stress, in dem er sich oft befindet, verlernt, dies wahrzunehmen.
Sie können dies im Sitzen oder auch im Stehen tun. Wichtig ist zu wissen, wo man es am besten spürt.
Stellen Sie sich zum Beispiel vor, mit dem Bauch einen Ballon aufzublasen. Das ist eine Methode.
Doch das hilft einem im ersten Moment nicht wirklich weiter, weil man nicht genau weiß, wie man es am besten wahrnimmt. Spannen Sie Ihren Bauch an und legen Sie eine Hand auf den Bauch und eine auf die Brust.
Wenn Sie jetzt einatmen, werden Sie merken, wo die Atmung hingeht. Die Atmung bewegt sich in die Brust, weil der Bauch angespannt ist.
Wenn Sie nun alles entspannen und den Bauch hängen lassen und danach wieder eine Hand auf die Brust und eine auf den Bauch legen, werden Sie den Unterschied spüren und merken, wohin die Atmung jetzt geht.
Wiederholen Sie das Anspannen des Bauchs, und Sie werden sehen, dass die Atmung wieder mehr in die Brust geht. Beim Entspannen des Bauchs merken Sie, dass die Atmung in den Bauch geht. Somit kommt wieder das Gefühl dafür, wo die Atmung hinfließt.
Es ist gar nicht so einfach, den Bauch hängen zu lassen, weil man ja eigentlich den ganzen Tag eher Brust raus und Bauch rein macht, aber man möchte wirklich ganz bewusst den Bauch entspannen und hängen lassen.
Dann gelangt die Atmung wieder in den Bauch, also eine Bauchatmung, und das Zwerchfell ist entspannt. Mit einem angespannten Bauch werden sämtliche Muskeln in diesem Bereich angespannt. Das Zwerchfell verkrampft und führt zu einer Falschatmung.