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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Was haben Hormone für einen Zusammenhang mit unseren Schleimhäuten? Grundsätzlich gibt es einen weiblichen Zyklus, der sich in drei Phasen unterteilt.
Der Zyklus beginnt rechnerisch mit der ersten Phase, die startet, wenn die Regelblutung abgeschlossen ist. Dann folgt der Eisprung, und schließlich kommt die zweite Phase des Zyklus, die wiederum in die Regelblutung übergeht, falls keine Schwangerschaft eintritt.
In der ersten Phase des Zyklus spielen primär Östrogene eine Rolle, während in der zweiten Phase Progesteron signifikant ist. Progesteron bereitet den Körper darauf vor, schwanger zu werden, und beeinflusst auch die Atmung.
Der menschliche Körper entstand evolutionär in einer sauerstoffärmeren, kohlenstoffreicheren Atmosphäre. Schwangere Lebewesen, seien es Menschen oder Tiere, atmen in der zweiten Zyklushälfte daher tiefer und schneller, als wären sie bereits schwanger, um mehr CO2 auszustoßen und den Sauerstoffbedarf zu decken.
Progesteron verstärkt diesen Effekt.
Beim Übergang in die Menopause sind die Verläufe unterschiedlich; Hormone können abrupt oder schrittweise abfallen. Meist endet die Produktion von Progesteron vor der von Östrogen, was zu hormonellen Ungleichgewichten führt.
Dies kann die Atemmuster beeinflussen und zu Beschwerden führen.
Östrogen handelt wie ein Stresshormon und kann die Blutgefäße verengen, was wiederum das Verhalten und das allgemeine Wohlbefinden beeinflusst.
Frauen in der Menopause berichten oft von Hitzewallungen und Temperaturschwankungen aufgrund sich verändernder Blutgefäßweiten. Dies lässt warme Blutströme plötzlich durch den Körper fließen und erzeugt Wärmeempfindungen.
Wenn die hormonellen Schwankungen enden, können die damit verbundenen Stressreaktionen auch die Schleimhäute betreffen. Beispielsweise haben viele Schwangere eine verstopfte Nase, weil die Schleimhäute anschwellen.
Wenn jemand nicht weiß, wie Atmung und CO2-Kontrolle funktionieren, können diese Beschwerden sich verschlimmern.
Die Steuerung der Atmung kann helfen, diese Symptome zu lindern, da wir unsere Hormone nicht vollständig kontrollieren können, aber unsere Atmung bewusst beeinflussen können.
Dies ist besonders wichtig, um sich nicht den Wirkungen der Hormone ausgeliefert zu fühlen.
Männer zeigen im Laufe ihres Lebens auch hormonbedingte Veränderungen. Testosteron, das in der Pubertät stark ansteigt, erhöht das Sterberisiko, bleibt aber dann auf einem konstant hohen Niveau.
Die Atmung ist ein wesentlich beeinflussbarer Faktor, der helfen kann, mit den hormonellen Einflüssen besser umzugehen.