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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Effektive Atemübungen zur Kontrolle von HyperventilationEs gibt draußen eine Vielzahl verschiedener Atemtechniken, die sich bewährt haben. Viele dieser Techniken stammen aus dem Yoga und bieten unterschiedliche Wirkungen.
Leider finden einige Atemübungen nicht immer den richtigen Anwendungsbereich.
Pranayama, eine essentielle Yoga-Praxis, bietet Atemübungen mit großem Nutzen. In der Buteyko-Methode, einer modernen Atemtechnik, werden diese Atemübungen genutzt und gemessen, um ihre Effektivität zu bewerten.
Gerade diese Messbarkeit macht sie besonders wertvoll.
Immer wieder berichten Patienten, dass sie bereits Atemübungen praktizieren, oftmals im Kontext von Yoga. Dennoch zeigt sich häufig, dass die Kontrollpause (CP) dieser Patienten nicht zufriedenstellend ist.
Die Kontrollpause ist ein Maß dafür, wie gut unser Körper auf den Sauerstoffbedarf reagiert, und eine geringe CP kann ein Hinweis sein, dass die Atemübungen nicht den gewünschten Effekt bringen.
Eine Möglichkeit ist es, gezielte Atemübungen zu lernen, von denen wir wissen, dass sie effektiv sind. Durch regelmäßiges Messen der eigenen Kontrollpause lässt sich die Wirkung dieser Übungen überprüfen.
Wichtig ist, dass der Effekt in Form einer gesteigerten CP und eines gesenkten Pulses auftritt.
Selbstverständlich können auch andere Atemübungen gemacht werden, solange sie den gewünschten Effekt haben.
Dazu sollten Sie Ihre Kontrollpause messen, bevor Sie Atemübungen beginnen und etwa drei Minuten danach. Dieser Vergleich zeigt Ihnen, ob die Übung zu einer Verbesserung der CP geführt hat.
Ein prominentes Beispiel für eine Yoga-Atemtechnik ist Kapalabhati, auch Feueratmung genannt. Diese Technik besteht aus schneller, schnaubender Ausatmung und kann sehr wirksam sein. Beginnt man langsam und steigert allmählich die Intensität, erhält man Kontrolle über das Zwerchfell.
Dies ist eines der Ziele der Atemtherapie eine dauerhafte Entspannung des Zwerchfells zu erreichen.
Es ist jedoch wichtig, nicht in eine Hyperventilation zu geraten. Das bedeutet, dass die Einatmung möglichst gering gehalten werden sollte, um keinen übermäßigen Gasaustausch in der Lunge zu verursachen.
Wenn Sie nach Kapalabhati eine Pause einlegen, bis die Kontrollpause wieder erreicht ist, können Sie diese Technik ohne Probleme anwenden.
Menschen, die Yoga praktizieren und gleichzeitig an Atemtherapie teilnehmen, können weiterhin an den Yogastunden teilhaben.
Es ist wichtig, weniger häufig und bewusster zu atmen und Pausen einzulegen, bis die CP wieder erreicht ist. So können die meisten Yoga-Atemübungen effektiv sein und die Kontrollpause erhöhen.
Falls jedoch wieder tiefe Atemzüge genommen werden und dadurch eine Hyperventilation eintritt, kann die CP sinken. Dies verhindert den gewünschten Therapieerfolg und führt zu ineffektiver Atempraxis.