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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Chronische Hyperventilation ist ein Zustand, der für viele Menschen im Alltag zu einer echten Herausforderung wird. Besonders emotionale Situationen, wie das Empfinden von Wut, können die Atmung beeinflussen und zu einer unkontrollierten Abnahme von Kohlenstoffdioxid im Körper führen.
Manche Menschen greifen instinktiv zur Schreitherapie, um aufgestaute Emotionen abzubauen. Doch welche Folgen hat dies wirklich auf unseren Körper?
Ein so impulsiver Ausdruck wie Schreien kann mehr Schaden anrichten, als man zunächst vermuten würde.
Es kann nicht nur die Stimmbänder strapazieren, sondern auch den CO2-Spiegel im Körper erheblich sinken lassen. Gerade bei Personen mit chronischer Hyperventilation ist das letztere Risiko bedenklich.
Deshalb ist es wichtig, Alternativen zum Schreien zu kennen, um Emotionen effektiv und gesund zu verarbeiten.
Anstatt laut zu schreien, empfehle ich, im ersten Schritt die eigenen Emotionen einfach zu benennen.
Man sagt sich innerlich: Ich merke, dass ich wütend bin. Dies allein kann schon die Intensität der Emotion abmildern. Zusätzlich helfen tiefe Atemzüge, bewusst und ruhig durchgeführt, um sich zu beruhigen und die Körperwahrnehmung zu verbessern.
Reicht dies nicht aus, könnte auch eine körperliche Geste helfen, wie das Ausschütteln des Körpers. Ist der Unmut jedoch tiefer verwurzelt, darf die physische Energie auf eine kontrollierte Weise freigesetzt werden.
Ein Tipp ist, auf ein Kissen zu schlagen oder einen Besenstiel zu verwenden hier kann man die Wut gezielt und damit auch sicher abbauen.
Nach diesen Schritten ist es sinnvoll, das Atemverhalten weiter zu stabilisieren.
Dies kann durch gezieltes Atmen unterstützt werden, bei dem nach dem Ausatmen der Atem einige Sekunden lang angehalten wird. Dies verhilft, den CO2-Gehalt im Körper wieder auszugleichen und sorgt für ein entspanntes Gefühl.
So fühlt sich Ihr Körper bald schon ganz anders an, ohne den negativen Folgen, die durch wildes Schreien entstehen könnten.