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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Wie man Lufthunger richtig spüren kann

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript Chronische Hyperventilation ist ein weit verbreitetes Problem, das oft unbemerkt bleibt. Unter Betroffenen kann der Lufthunger unterschiedlich stark wahrgenommen werden. Grundsätzlich kann jeder dieses Gefühl erleben, indem er für eine maximale Pause die Luft anhält.

Doch für unsere Atemübungen ist es wichtig, nur einen leichten Lufthunger zu erzeugen. Leichter Lufthunger ist subtiler und weist verschiedene Anzeichen auf. Einige Menschen verspüren einfach den Drang zu atmen, während andere möglicherweise Schluckbewegungen machen oder eine Verkrampfung im Zwerchfell bemerken.

Es sind diese feinen Signale, die auf einen leichten Lufthunger hindeuten. Um zu erkennen, ob Sie den richtigen Lufthunger haben, hilft das Messen des CP-Werts nach jeder Übung. Ein Anstieg des CP deutet darauf hin, dass der Lufthunger richtig erzeugt wurde.

Ohne diesen Anstieg sollten Sie die Übung erneut durchführen und den Lufthunger weiter intensivieren. Beim kohärenten Atmen, wenn Sie das Gefühl haben, langsam einzuatmen und danach 2 Sekunden auszuatmen, können Anzeichen von leichtem Lufthunger auftreten.

Die Kunst liegt darin, diesen Lufthunger zu akzeptieren und sich zu entspannen. Sie sollen sich daran gewöhnen und dem Gehirn beibringen, dass dieses Gefühl nicht unangenehm, sondern ein fehlgelerntes Gefühl ist.

Ein trickreiches Element dieser Methode ist, sich in das Gefühl von Lufthunger hineinzuentspannen. Das Ziel ist, dass Ihr Gehirn erkennt, dass dieser momentane Drang zu atmen unberechtigt ist. Mit der Zeit wird Ihr Gehirn dies akzeptieren und der Lufthunger wird weniger intensiv wahrgenommen.

Es ist wichtig, nicht in Panik zu geraten und das Gefühl von Lufthunger bewusst zu erfahren und zu managen. Wenn Ihnen dies gelingt, wird sich das Einatmen bei den weiteren Übungen als einfacher erweisen und Ihr CP-Wert wird nachhaltig steigen.

Zu beachten ist, nicht übermäßig tief oder schnell zu atmen und den CP-Wert vor und nach der Übung zu messen, um die Effektivität der Atemübungen sicherzustellen.


Quellen: Development and Validation of an Evidence-Based Home Pursed Lip Breathing Protocol for Improving Health Outcomes in Patients With Chronic Obstructive Pulmonary Disease.

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