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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Chronische Hyperventilation und Sodbrennen sind zwei scheinbar unterschiedliche Beschwerden, die jedoch oft miteinander verbunden sind.
Zunächst einmal betrachten wir, was Sodbrennen eigentlich ist. Sodbrennen wird definiert als das Zurückfließen von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Wenn der Schließmuskel, der den Mageninhalt zurückhalten soll, nicht richtig funktioniert, kann Magensäure in die Speiseröhre gelangen und Schmerzen oder Brennen hinter dem Brustbein verursachen.
Typische Auslöser für Sodbrennen sind bestimmte Lebensmittel, Übergewicht und Schwangerschaften. Auch manche Medikamente können zu Sodbrennen führen. Eine weniger bekannte, aber relevante Ursache ist die chronische Hyperventilation.
Über diese möchte ich heute sprechen.
Chronische Hyperventilation ist eine übermäßige oder zu tiefe, dysfunktionale Atmung. Meistens atmen Betroffene hektisch und vorwiegend in den Brustraum.
Diese Atemweise führt zu verschiedenen negativen Effekten: Das Säure-Basen-Gleichgewicht im Körper wird gestört, der Kohlendioxidgehalt im Blut sinkt und das vegetative Nervensystem wird aktiviert.
Außerdem verändert sich der Tonus der glatten Muskulatur im Magen-Darm-Trakt.
Warum können Menschen, die chronisch hyperventilieren, Sodbrennen haben? Ein Grund ist der Druck im Brustraum.
Bei hektischem Einatmen wird nicht genügend Zeit für das Ausatmen genommen, was zu einem erhöhten Druck führt. Dieser Druck kann den unteren Schließmuskel der Speiseröhre schwächen, was den Rückfluss von Magensäure begünstigt.
Ein weiterer Faktor ist das gestörte Säure-Basen-Gleichgewicht durch chronische Hyperventilation. Durch den verminderten Kohlendioxidgehalt im Körper wird die Bildung von Kohlensäure gestört.
Veränderungen im Säure-Basen-Haushalt können wiederum die Magensäureproduktion beeinflussen.
Stress und Angst spielen ebenfalls eine große Rolle. Das Angstzentrum und das Atemzentrum im Gehirn liegen eng beieinander.
Bei Hyperventilation sinkt der Kohlendioxidgehalt, was das Angstzentrum aktiviert. Dies ist eine evolutionäre Reaktion auf potenzielle Gefahren. Wenn wir ängstlich sind, ist der Körper weniger an Verdauung interessiert, was zu einer erhöhten Anspannung der glatten Muskulatur im Magen-Darm-Trakt führt und den Rückfluss von Magensäure fördern kann.
Das bedeutet nicht, dass alle Menschen mit chronischer Hyperventilation zwangsläufig Sodbrennen haben. Aber wenn Sie an Sodbrennen leiden und sich fragen, was Sie durch Atemübungen verbessern können, gibt es durchaus Hoffnung.
Durch die Korrektur der Atmung können nicht nur die Beschwerden der chronischen Hyperventilation, sondern auch das Sodbrennen gelindert werden. Übergewicht, ein weiterer Auslöser für Sodbrennen, kann ebenfalls besser kontrolliert werden, wenn man die Hyperventilation in den Griff bekommt.