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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Weiblicher Zyklus und Atmung (Östrogen und Progesteron haben einen Einfluss auf CO2)

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Was hat Atmung mit dem Zyklus zu tun?

Das Gelbkörperhormon, das in der zweiten Zyklusphase oder bei einer Schwangerschaft vermehrt ausgeschüttet wird, vertieft die Atmung. Dies hat einen evolutionsbiologischen Hintergrund, der heute eher einen Nachteil als einen Vorteil darstellt.

Frühere Lebewesen mussten in einer Welt mit einem hohen CO2-Gehalt überleben. Diese Atmosphäre enthielt weniger Sauerstoff und wurde durch Vulkane und andere Umweltbedingungen bestimmt.

Unser Körper ist daher darauf ausgelegt, in einer sauerstoffärmeren Umgebung zu funktionieren.

Wenn es jedoch um die Versorgung eines Embryos oder Fötus geht, benötigt der Körper mehr Sauerstoff.

In einer heutigen Umgebung, die sauerstoffreicher und CO2-ärmer ist, führt dies zur Hyperventilation. Durch das schnelle und tiefe Atmen gelangt sowohl mehr Sauerstoff als auch mehr CO2 in den Körper, was für unsere Biologie ideal ist.

In der zweiten Zyklusphase vertieft Progesteron die Atmung. Wenn zudem ein Missverhältnis zwischen Östrogen und Progesteron besteht, kann dies die Atmung weiter beeinflussen. Studien zeigen, dass Stresshormone und eine Östrogendominanz die Atmung vertiefen können.

Jede Frau atmet in der zweiten Zyklushälfte und besonders während der Schwangerschaft schneller und tiefer. Aber vielen Frauen wurde nicht beigebracht, wie man korrekt atmet. Dies kann zur Fehlregulation führen.

Chronische Hyperventilation ist ein häufiges Problem. Viele Menschen haben aufgrund unserer heutigen Atmosphäre zu wenig CO2 in ihrem Körper. Eine korrekte Atmung und das Wissen um die Zusammenhänge helfen, dieses zu adressieren.

Wenn Sie Kohlensäurehaltige Getränke zu sich nehmen, erhöht sich Ihr CO2-Spiegel im Blut. Daraus resultiert oft ein tieferes Atmen. Durch Atemübungen können Sie diesen Effekt gezielt nutzen und Ihren CO2-Spiegel positiv beeinflussen.

Letztlich bringt der weibliche Zyklus sowohl Vorteile, wie ein längeres kardiovaskuläres Überleben, als auch Nachteile, wie eine verstärkte Neigung zu Hyperventilation, mit sich.

Verstehen Sie, wie Ihr Zyklus Ihre Atmung beeinflusst, um die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.


Quellen: Estrogens age and neonatal stress panic disorders and novel views on the contribution of non-medullary structures to respiratory control and CO

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