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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

2025-03-13 Übung Wechselatmung

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Die Bedeutung der Wechselatmung bei chronischer Hyperventilation

Beginnen wir jetzt. Heute möchte ich Ihnen die Wechselatmung näherbringen. Dieser Atemtechnik, die auch bekannt als Pranayama, wird zugeschrieben, den Atemfluss zu verlangsamen und zu tiefen, beruhigenden Atemströmen zu verhelfen.

In vielen Yogaschulen wird diese Technik jedoch oft zu grob gelehrt.

Es ist von größter Bedeutung, dass der Atem leicht, langsam und tief fließt. Wir werden beginnen, uns erst einmal darauf vorzubereiten, indem wir uns strecken und unseren Brustkorb öffnen, denn eine offene Brust fördert das Atmen erheblich.

Konkret bedeutet dies, die Arme im rechten Winkel zu heben, langsam einzuatmen und beim Ausatmen die Schultern zu entspannen und den Brustkorb bewusst in Position bringen.

Anschließend starten wir mit einer kurzen Streck- und Dehnungsübung.

Beginnen Sie, indem Sie Ihren linken Arm weit nach unten strecken und sanft durch die Nase einatmen. Beim Ausatmen begeben Sie sich in eine Dehnung von Hals und Nacken. Diese Dehnung gibt nicht nur physischen Raum, sondern schafft auch geistigen Freiraum von störenden Gedanken.

Als Nächstes finden wir eine gute Sitzhaltung. Sie sollten sich auf die Kante des Stuhles setzen und können so eine komfortable Lordose erzielen, die es ermöglicht, den Brustkorb anzuheben.

Dies lässt dem Zwerchfell und damit dem Atemraum Entfaltung.

Schließen Sie dann Ihre Augen und erhöhen Sie Ihre Achtsamkeit, indem Sie sich auf Ihren Atem konzentrieren. Lassen Sie die Schwerkraft über Ihre Sitzknochen wirken und entspannen Sie nach und nach Ihren Körper.

Während Sie den Atem beobachten, beginnen Sie langsam LSD zu implementieren ” langsam, sanft und tief.

Mit Pranayama können Sie die volle Macht des Atems erfahren. Eine klassische Übung ist die Wechselatmung.

Dabei wird abwechselnd durch ein Nasenloch geatmet der andere wird sanft geschlossen, was den Atem um weitere 50% reduziert.

Um zu beginnen, nehmen Sie Ihre rechte Hand und klappen Sie Mittelfinger und Zeigefinger herunter.

Benutzen Sie den Daumen, um das rechte Nasenloch zu schließen, atmen Sie langsam aus, zählen Sie, wie lange das geht, und atmen Sie dann die Hälfte dieser Zeit über das freie Nasenloch ein.

Halten Sie dann kurz beide Nasenlöcher geschlossen, um Energie zu konzentrieren. Wenn Sie bereit sind, sich in den Atem fallen zu lassen, öffnen Sie langsam die Augen.

8. URL für Youtube: uebung-wechselatmung-202


Quellen: A Randomized Controlled Crossover Trial to Determine the Effects of Three Nostril Regulated Breathing Practices on Attention and Mood.

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