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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Was passiert, wenn ich hyperventiliere?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Hyperventilation tritt auf, wenn die Atmung schneller oder tiefer als gewöhnlich ist, was zu einem übermäßigen Verlust von Kohlendioxid (CO2) im Körper führt. Erst einmal klingt das nicht schlimm; es kann sogar hilfreich sein.

Denn der Körper erhält dadurch kurzfristig mehr Sauerstoff.

In der grauen Vorzeit, als die Welt noch aus Vulkanen bestand und die Atmosphäre weniger Sauerstoff enthielt, war dies nützlich.

So konnten unsere Vorfahren mehr Energie bereitstellen, wenn sie rennen oder kämpfen mussten. Doch in der heutigen Zeit ist diese Reaktion meistens kontraproduktiv und führt zu gesundheitlichen Problemen.

Wenn wir aus verschiedenen Gründen eine erhöhte Energieversorgung benötigen, atmen wir schneller. Doch in der modernen Atmosphäre, die nur einen geringen Anteil an CO2 aufweist, führt eine schnelle Atmung zu einem drastischen Abfall des CO2-Spiegels im Körper.

Ein zu niedriger CO2-Spiegel hat unterschiedliche ungünstige Auswirkungen auf den Körper.

Erstens wird das Blut basischer, was nicht optimal ist. Der Körper versucht, dies durch Vermehrung von Säuren auszugleichen.

Wenn der CO2-Spiegel über längere Zeit niedrig bleibt, funktionieren viele Enzyme nicht mehr effizient, was die Leistungsfähigkeit des Körpers beeinträchtigt. Betroffene fühlen sich oft nicht so leistungsfähig, wie sie es sein könnten.

Darüber hinaus haben Menschen, die chronisch hyperventilieren, oft mit zahlreichen Beschwerden zu kämpfen. Ständig niedrige CO2-Werte führen zu einer Vielzahl physiologischer Veränderungen.

Die Blutgefäße verengen sich, was zu einem Anstieg des Blutdrucks und einer Überaktivierung des sympathischen Nervensystems führt. Das Ergebnis ist oft eine gesteigerte „ngstlichkeit, ein höherer Ruhepuls und eine allgemeine Nervosität.

Ein langanhaltender niedriger CO2-Spiegel im Körper kann sogar die Atemwege verengen, was zu Atemwegserkrankungen wie Asthma beiträgt. Die Kontrolle der Atmung kann jedoch helfen, diese Symptome zu lindern.

Indem die Atmung kontrolliert und die CO2-Konzentration im Körper stabil gehalten wird, können viele der negativen Folgen der chronischen Hyperventilation reduziert werden.

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Quellen: Does Hyperventilation Increase the Diagnostic Yield of the Routine Electroencephalogram A Retrospective Analysis of Adult and Pediatric Cohorts.

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