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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Was macht Dr. Gersch als Arzt anders mit seinen Buteyko-Schülern?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Chronische Hyperventilation ist ein Zustand, der oft unterschätzt wird, aber erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität haben kann. Als Arzt ist es meine Verantwortung, Therapieansätze zu wählen, die eine hohe Evidenz aufweisen.

Das bedeutet, sie sollten durch wissenschaftliche Studien untermauert sein und eine hohe Erfolgsaussicht haben.

Dennoch muss ich anerkennen, dass Wissenschaft durch Experimente voranschreitet, besonders in einem Erfahrungsbereich wie der Medizin.

Hier gibt es keine festen Naturgesetze, sondern viele Variablen, die ausprobiert und getestet werden müssen. In meinem Ansatz habe ich viele Dinge, die ich interessant finde, zuerst an mir selbst getestet.

Dieser persönliche Bezug garantiert, dass ich keine Empfehlungen abgebe, die ich nicht selbst erprobt habe. Vieles von dem, was ich unterrichte, basiert daher auf eigenen positiven Erfahrungen sowie Replikationen bei zahlreichen Patienten.

Dr. Konstantin Buteyko, der Begründer der nach ihm benannten Atemtherapie, betonte zunächst, dass nur „rzte diese Methode lehren sollten. Im Laufe der Zeit erkannte er jedoch, dass eine breitere Verbreitung der Therapie auch durch Nicht-Mediziner möglich ist.

Dies führte dazu, dass er einige medizinische Elemente der Therapie vereinfachte.

Zum Beispiel messe ich in meiner Praxis den CO2-Gehalt in der Atemluft meiner Patienten. In vielen Buteyko-Schulungen wird jedoch primär der Control Pause (CP) Index gemessen, da CO2-Messungen oft als zu ungenau angesehen werden.

Dies ist jedoch nicht ganz korrekt, wie Buteyko ursprünglich selbst zeigte. Die CP ist ursprünglich erfunden worden, um in der ressourcenarmen Sowjetunion ein einfaches und weit verbreitetes Diagnoseinstrument zu haben.

In den Vereinigten Staaten arbeiten Professoren wie Gottfried Gold mit primär CO2-Messungen und können in Studien eine gewisse Überlegenheit nachweisen. Dies erfordert jedoch eine aufwändigere Apparatemedizin.

Dennoch erkenne ich auch die praktischen Vorteile der CP-Messung an, weil sie einfach umzusetzen ist und eigenständig von Patienten durchgeführt werden kann.

Während meiner Arbeit habe ich zahlreiche Experimente durchgeführt, um die Wirksamkeit verschiedener Ansätze zu testen, einschließlich der Verwendung von Medikamenten.

Einige dieser Medikamente zeigten marginale Effekte, die für die breite Anwendung jedoch nicht praktikabel erschienen. Zum Beispiel könnten Anti-Asthma- und Migränemedikamente theoretisch Vorteile für die CO2-Toleranz bieten, jedoch waren die beobachteten Effekte nicht signifikant genug.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Praxis, die ich Ihnen beibringe, auf einer Kombination aus bewährten Techniken und persönlichen Erfahrungswerten basiert. Fortlaufende CO2-Messungen sind ein wesentlicher Bestandteil meines Ansatzes, um ständig Feedback zu erhalten und die Effektivität der Übungen zu überprüfen.


Quellen: Effect of Buteyko breathing technique on clinical and functional parameters in adult patients with asthma a randomized controlled study.

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