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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Was ist ein Raynaud-Syndrom?

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Video-Transkript

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Was ist ein Raynaud-Syndrom?

Ein Raynaud-Syndrom ist eine Verfärbung, meistens der Finger, durch eine Fehldurchblutung oder Minderdurchblutung. Die Krankheit wurde im 19. Jahrhundert von einem französischen Arzt namens Maurice Raynaud beschrieben.

Diese Veränderung gab es jedoch schon immer in der Menschheit, aber er war der erste, der sie dokumentierte. Entsprechend wird es in der Medizin nach ihm benannt.

Grundsätzlich ist ein Raynaud-Syndrom ein sogenannter Vasospasmus, also ein Zusammenziehen von Blutgefäßen, meistens in der Hand oder in Teilen der Hand.

Dies geschieht als Reaktion auf Kälte oder Stress; es gibt jedoch noch andere Auslöser dafür.

Auch andere dünne Blutgefäße des Körpers können betroffen sein, wie die Nase oder die Zunge.

Eine wichtige Unterscheidung besteht zwischen primärer und sekundärer Symptomatik. Beim primären Raynaud-Syndrom treten die Symptome alleine auf, während sie beim sekundären Raynaud-Syndrom mit anderen Krankheiten vergesellschaftet sind.

Etwa 3 bis 5 Prozent der Menschen sind betroffen, wobei Frauen häufiger darunter leiden. Interessanterweise tritt es häufiger bei jüngeren als bei älteren Menschen auf.

Die Forschung zeigt, dass die sogenannte Sympathikus-Übertragung am Nervensystem zu stark ist.

Die Alpha-2-adrenerge Antwort führt dazu, dass sich die Blutgefäße stärker zusammenziehen als normal, was unangenehme Symptome und Farbveränderungen von Weiß bis Blau verursacht.

Nach einer Mehrdurchblutung kommt es dann reaktiv zu einer Rotverfärbung, das sogenannte 'Trikolore-Phänomen'.


Quellen: Effects of Renal Denervation on Ouabain-Induced Hypertension in Rats.

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