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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Was bedeutet der Begriff Basis-Atemübung und was ist Mindervolumenatmung? Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Atemübungen, die hier relevant sind.
Die eine Methode sind Atemübungen in Bewegung, mit denen wir jedoch erst einmal nicht beginnen. Die andere Methode sind Atemübungen in Ruhe.
Atemübungen in Ruhe sind Übungen, bei denen Sie still sitzen und die Menge der eingeatmeten Luft reduzieren.
Das ist die Mindervolumenatmung. Es gibt viele verschiedene Methoden, dies zu tun, indem Sie beispielsweise Ihren Atemrhythmus oder die atmete Menge ändern.
Die Basisübung, die wir hier immer gemeinsam praktizieren, bedeutet zunächst, dass wir uns hinsetzen, die Augen nach vorne richten und versuchen, die Menge der geatmeten Luft um etwa 10 Prozent zu reduzieren, ohne jedoch die Atemfrequenz zu verringern.
Dies erfordert ein gewisses Gefühl, weshalb wir diese Übung gemeinsam durchführen. Ziel ist es, dass Sie sich daran gewöhnen, auch bei leichtem Luftmangel entspannt zu bleiben.
Nach ein paar Minuten kann Ihr Körper sich an den erhöhten CO2-Spiegel gewöhnen, und das anfänglich unangenehme Gefühl wird verschwinden.
Diese Anpassung formt die Grundlage der Mindervolumenatmung, die auch in Stresssituationen und im Schlaf stabil bleiben soll. Das Endziel ist es, durch konstante Praxis einen höheren CO2-Toleranz zu erreichen.
Falls Sie zu wenig reduzieren und keinen Luftmangel spüren, müssen Sie versuchen, etwas weniger zu atmen, bis ein leichtes Gefühl des Luftmangels entsteht. Es erfordert Zeit, diese Praxis zu beherrschen.
Ein wichtiger Schritt dabei ist, den Atemfluss durch Selbstbeobachtung zu verstehen und dann zu lernen, aus dem Bauch zu atmen statt aus der Brust.
Durch ständige Übung werden Sie besser darin, die geatmete Luftmenge zu reduzieren, bis ein leichtes Gefühl von Luftmangel entsteht.
Je höher Ihre Kontrollpause, desto länger könnte es dauern, dieses Gefühl zu erreichen. Doch genau das ist ein Zeichen des Fortschritts.
Diese Atemtechnik eignet sich für jede Trainingsstufe, vom absoluten Anfänger bis zur fortgeschrittenen Person.
Die Übung verändert sich nicht, nur die Dauer und die Intensität können variieren, abhängig vom persönlichen Fortschritt.