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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Unsere grundlegende Atemübung empfiehlt, das Atemvolumen um etwa 10 % zu reduzieren. Dies kann für viele Menschen anfänglich schwierig sein.
Der bessere Ansatz besteht darin, die Atemtiefe zu reduzieren statt die Atemfrequenz zu verändern.
Oftmals neigen Menschen mit chronischer Hyperventilation dazu, zu tief zu atmen, da sie zu viel Luft einatmen.
Dieses tiefe Atmen ist problematisch, da es das Atemvolumen erhöht und somit die CO2-Konzentration im Blut senkt.
Es ist einfacher, sich an eine reduzierte Atmung zu gewöhnen, indem man die Atemtiefe verringert statt die Atemfrequenz.
Wenn Sie in einer Stresssituation sind, wird die Atemfrequenz automatisch steigen. Dabei ist es weniger schädlich, wenn Sie sich bereits daran gewöhnt haben, weniger Luft pro Atemzug zu nehmen.
Um festzustellen, ob Sie Ihre Atmung ausreichend reduziert haben, sollten Sie einen leichten Lufthunger verspüren. Ein starker Lufthunger bedeutet, dass Sie zu viel reduziert haben, während das Ausbleiben von Lufthunger darauf hinweist, dass Sie zu wenig reduziert haben.
Es ist nicht sinnvoll, die Atemfrequenz künstlich zu verändern, da das Gehirn das Atemminutenvolumen konstant halten möchte. Diese Konstanz wird durch den CO2-Spiegel im Körper gesteuert.
Selbst wenn Sie die Atemfrequenz ändern, könnten Sie unbewusst das Atemvolumen erhöhen, um den CO2-Spiegel stabil zu halten.
Ein praktisches Beispiel aus dem OP verdeutlicht dies: Als Narkosearzt habe ich die Atemfrequenz eines Patienten reguliert, der sich in einer OP befand und dessen spontanes Atmen durch Medikamente unterstützt wurde.
Durch die Gabe eines bestimmten Medikaments stieg der CO2-Spiegel des Patienten, was automatisch die Atemfrequenz und das Atemminutenvolumen verdoppelte. Dies zeigt, dass das Gehirn den hohen CO2-Spiegel schnell loswerden möchte.
Dieses Beispiel verdeutlicht, dass es ineffektiv ist, nur die Atemfrequenz zu ändern, ohne das Atemvolumen zu kontrollieren. Ein effektiveres Training besteht darin, die Atemtiefe zu regulieren und sich an das Gefühl eines leichten Lufthungers zu gewöhnen.