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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Hyperventilation kann aus verschiedenen Gründen gesundheitliche Risiken bergen. Zunächst einmal geht es darum, dass uns die akute Hyperventilation sehr schlecht fühlen lässt und theoretisch auch direkten Schaden zufügen kann.
Doch vor allem die chronische Sauerstoffunterversorgung des Körpers stellt einen Träger für Entzündungen dar. Dieses Milieu begünstigt auch das Wachstum von Krebszellen.
Wenn man sich die wissenschaftliche Literatur ansieht, wie zum Beispiel das '„rzteblatt', erkennt man Assoziationen zwischen schlecht eingestelltem Asthma und einer höheren Herzinfarkt-Sterblichkeit.
Diese Zusammenhänge sind erst seit einigen Jahren bekannt und wurden vorher nicht gesehen. Auch wenn die Literatur die Ursache nicht vollständig erläutert hat, gibt es Hinweise darauf, dass die Atmung diese Zusammenhänge bedingt.
Betrachten wir die Statistiken in Deutschland: Nach dem 40. Lebensjahr sterben die Menschen zu 80 Prozent an vier Hauptursachen. Diese sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebserkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson sowie Unfälle.
In vielen dieser Fälle spielt Hyperventilation eine Rolle.
Ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Hyperventilation ist wahrscheinlich. Das Gleiche gilt für Krebserkrankungen, da das schädliche Milieu durch Sauerstoffunterversorgung das Krebswachstum fördert.
Weiterhin führt die mangelnde Energieversorgung der Hirnzellen durch chronische Hyperventilation zu neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz.
Schließlich besteht auch ein Unfallrisiko.
Menschen mit chronischer Hyperventilation haben oft Konzentrationsstörungen. Dies kann beispielsweise dazu führen, dass sie schlechtere Autofahrer sind oder weniger stabil auf einer Leiter balancieren können.
Auch hier zeigt sich eine klare Assoziation zur Hyperventilation.