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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Wegen Allergien eine verstopfte Nase freibekommen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Eine verstopfte Nase aufgrund von Allergien kann besonders belastend sein, besonders wenn sich dies über einen längeren Zeitraum zieht. Vielen Menschen ergeht es ähnlich wie mir: Seit ich 23 Jahre alt bin, hatte ich andauernd mit einer chronisch verstopften Nase zu kämpfen, die durch Allergien verschärft wurde.

Der Hauptgrund für diese ständige Verstopfung war das Atmen durch den Mund anstatt durch die Nase.

Unsere Nase hat wichtige Filterfunktionen, die beim Atmen durch den Mund nicht erfüllt werden.

Dies führt zu einer schnelleren und häufigeren Aktivierung von Allergien, da die Kontrollpause also die Fähigkeit, den Atem ohne Stress anzuhalten verringert wird. Dieser Teufelskreis, der sich durch chronische Mundatmung und daraus folgende Hyperventilation verschlechtert, kann durchbrochen werden.

Besonders in der Allergiesaison oder bei Kontakt mit Allergenen, wie Tierhaaren oder Pollen, sinkt die Kontrollpause rasch ab. Ein direktes Beispiel: Eine Person erwacht mit einer Kontrollpause von etwa 15 Sekunden, erlebt aber bei Kontakt mit blühendem Gras, auf das sie allergisch reagiert, eine schnelle Abnahme dieser Zeit auf etwa 5 Sekunden.

Je stärker diese Abnahme, desto symptomatischer reagiert der Körper.

Ein wichtiger Aspekt bei der Behandlung von Allergien besteht darin, die Kontrollpause so weit zu steigern, dass sie selbst bei Immunreaktionen nicht in den symptomatischen Bereich fällt.

Dies kann erreicht werden, indem Sie Ihrer Nase erlauben, ihre Funktionen zu erfüllen, was wiederum durch Nasenatmung anstelle von Mundatmung unterstützt wird.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine akut verstopfte Nase zu befreien.

Eine effektive Methode ist, die Nase zu kneifen und mehrmals zu nicken, um dann erneut vorsichtig durch die Nase zu atmen. Dies sollte in Intervallen von ein bis zwei Minuten wiederholt werden, bis eine Linderung spürbar ist.

Sollte dies nicht ausreichen, können Allergie hemmende Medikamente helfen. Besonders geeignet sind kortisonhaltige Nasensprays und Medikamente mit Chromoglicinsäure, die die Mastzellen stabilisieren.

Diese verhindern, dass Histamin freigesetzt wird, welches die Symptome der Allergie verursacht. Bei Bedarf können Sie auch kurzfristig abschwellende Nasensprays verwenden, um akute Symptome zu lindern.

Beachten Sie jedoch, dass eine langfristige Nutzung vermieden werden sollte.

Bei der Behandlung von Allergien ist es entscheidend, die Kontrollpause zu maximieren und den Einsatz von Medikamenten sorgfältig mit medizinischem Fachpersonal abzustimmen.

Dadurch können Sie die Symptome effektiv in den Griff bekommen und eine normale Nasenatmung gewährleisten, was langfristig die Lebensqualität erheblich verbessert.


Quellen: Analysis of pollen sensitization characteristics of artemisia allergic rhinitis in three urban and rural areas of Inner Mongolia., Quantitative assessment and correlational analysis of subjective and objective indicators in patients with allergic rhinitis., Do symptoms and signs of temporomandibular disorders have an association with breathing pattern a cross-sectional study on Turkish children and adolescents., Assessment of functional diversities in patients with Asthma COPD Asthma-COPD overlap and Cystic Fibrosis (CF).

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