![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Verliert man die CO2-Toleranz, zum Beispiel aufgrund einer COPD oder infolge von Apnoetauchen, kann das lebensgefährlich sein. Aber warum ist das so und was sollte man beachten? Menschen mit gesunder Lungenfunktion besitzen eine gewisse Toleranzgrenze für CO2.Hält man die Luft an, steigt der CO2-Spiegel an. Diese Zunahme führt irgendwann zu einem unangenehmen Gefühl und dem Drang, wieder zu atmen. Dies ist der Punkt, an dem die CO2-Konzentration im Blut eine bestimmte Schwelle erreicht.
Das Atemzentrum im Gehirn registriert diesen Anstieg und löst den Atemreiz aus. Normalerweise tritt dieser Atemreiz auf, bevor der Sauerstoffvorrat im Körper kritisch wird. Das heißt, Menschen müssen nicht wegen Sauerstoffmangels, sondern wegen des CO2-Anstiegs, atmen.
Jedoch ist diese CO2-Schwelle bei vielen Menschen aufgrund von Stress oder anderen Faktoren zu niedrig eingestellt. In der Atemtherapie und insbesondere in der Buteyko-Methode, versuchen wir, diese Schwelle wieder auf ein gesundes Niveau zu heben.
Eine Kontrollpause von idealerweise 30 bis 60 Sekunden ist hier das Ziel. Bei Patienten mit COPD ist die Situation komplexer. Ihre Lungenfunktion ist beeinträchtigt, was zu einer fehlerhaften Atemmusterbildung führen kann.
Diese Patienten entwickeln verschiedene Atmungstypen: solche, die schnell atmen, und solche, die eher langsam atmen. Beide Gruppen erlernen, ähnlich wie beim Apnoetauchen, das Management ihrer CO2-Schwelle.
Langfristig gesehen, akzeptieren COPD-Patienten höhere CO2-Werte. Irgendwann hört das System auf zu funktionieren, und der Atemantrieb entsteht erst bei extremem Sauerstoffmangel. Dies kann zu gravierenden Problemen bis hin zum vorzeitigen Tod führen.
Beim extremen Apnoetauchen versuchen die Taucher, den CO2-Atemreiz zu überwinden, um längere Tauchzeiten zu erreichen. Dies führt dazu, dass sie versuchen, ihren CO2-Spiegel zu erhöhen, um ihren Sauerstoff so lange wie möglich zu nutzen.
Aber dies erhöht das Risiko, bewusstlos zu werden oder zu ertrinken, falls der Sauerstoff tatsächlich aufgebraucht wird, bevor sie auftauchen. Es ist also essenziell, wenn man eine normale und gesunde Atemfunktion anstrebt, zunächst die CO2-Toleranz wieder aufzubauen.
Hierfür sollte man sich mit einem spezialisierten Therapeuten oder Arzt zusammensetzen, um die richtigen Techniken zu erlernen und potenzielle Risiken zu minimieren.