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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Tütenatmung bei Hyperventilation - bringt das etwas?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript Wenn Menschen im Fernsehen akut hyperventilieren, bekommen sie manchmal eine braune Plastiktüte oder Papiertüte vor den Mund und sollen in diese zurückatmen. Bei einem akuten Hyperventilationsanfall kann dies tatsächlich hilfreich sein, weil es zu einem CO2-Mangel kommen kann.

Ob man seine Atmung eigenständig senkt oder die zurückgeatmete Luft verwendet, das Resultat ist technisch ähnlich. Was ist jedoch bei chronischer Hyperventilation anders? Das Hauptproblem liegt darin, hohe CO2-Werte zu tolerieren.

Wenn man beginnt, in eine Tüte zu atmen, wird der CO2-Spiegel in der eingeatmeten Luft rasch ansteigen. Diese starken CO2-Anstiege sind jedoch genau das, was Betroffene nicht gut vertragen. Stattdessen verschlechtert sich die Situation: Die Atemfrequenz beschleunigt sich, und man hechelt, um die CO2-Werte wieder zu senken.

Nach einigen Minuten nimmt man die feuchte Tüte weg, und fühlt sich im Endergebnis oft nicht besser. Eine sanfte Atemübung kann hier mehr Nutzen bringen. Falls jemand akut hyperventiliert, etwa durch Angst ausgelöst, oder nachts erwacht und ins Schwitzen gerät, ist es ratsam, aufzustehen, sich zu bewegen und nur durch die Nase zu atmen.

Diese Bewegung erhöht die CO2-Produktion im Körper, was effektiver ist als das CO2 von außen über eine Tüte einzuatmen. Im Bett zu sitzen und sich auf das langsame Einatmen von CO2 zu konzentrieren, kann mental viel anstrengender sein.

Sich einfach zu bewegen und eine klare Aufgabe zu haben, wie beispielsweise nur durch die Nase zu atmen, ist oft einfacher umzusetzen. Daher sollte man auf sanfte Atemübungen setzen, um Hyperventilationssymptome zu lindern.

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