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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Muss man überhaupt tief einatmen oder ist das nicht natürlich und man sollte es besser lassen? Diese Frage stellen sich viele Menschen, insbesondere jene, die unter chronischer Hyperventilation leiden.
Betroffene haben oft bestimmte, charakteristische Atemgewohnheiten. Sie erreichen zum Beispiel regelmäßig niedrige CO2-Werte.
Diese Menschen gähnen vielleicht regelmäßig oder atmen tief durch.
Einige ziehen immer wieder die Nase hoch, weil sie das Gefühl haben, ihren CO2-Spiegel senken zu müssen. Alle diese schlechten Angewohnheiten müssen abgelegt werden, was nicht leicht ist.
Deshalb haben wir ein Atemprogramm mit einer Mindestdauer von 22 Wochen konzipiert, um ausreichend Zeit zu haben, schlechte Gewohnheiten abzutrainieren.
Es besteht keine Notwendigkeit, tief durchzuatmen.
Sie haben vielleicht gehört, man müsse bei Stress tief einatmen. Tatsächlich aktiviert das tiefe Atmen in den Bauch den Vagusnerv und macht sie ruhiger. In unseren Atemübungen erlernen Sie gezielte Techniken, wie Sie dies erreichen können.
Es ist elementar, tief, aber nicht viel einzuatmen. Langsames Einatmen durch das Zwerchfell kann bereits mit kleinen Luftmengen von z.B. 500 ml erfolgen. Sie müssen keine großen Mengen Luft einatmen.
Es geht darum, die Luft langsam wieder auszulassen und den CO2-Spiegel stabil zu halten oder sogar leicht ansteigen zu lassen.
Wenn Sie tief durchatmen, sinkt der CO2-Spiegel kurzfristig. Das ist kein Problem, solange Sie darauf achten, dass der CO2-Spiegel danach wieder ansteigt.
Eine sinnvolle Atemübung sorgt dafür, dass Sie am Ende gestärkt und nicht geschwächt sind.