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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

An der täglichen Grundübung kommt man erst einmal nicht vorbei - warum das so ist.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

An der täglichen Grundübung kommt man nicht vorbei

Um zu verstehen, warum die tägliche Grundübung bei chronischer Hyperventilation eine wichtige Rolle spielt, müssen wir erst die Bedeutung des CO2-Spiegels im Blut beleuchten.

Es ist notwendig, regelmäßig einen angemessenen CO2-Spiegel zu erreichen, der im Bereich des gewünschten Atemzugvolumens liegt.

Und genau hier kommt die Grundübung ins Spiel.

Das aufkommende Gefühl von Luftnot muss durch Entspannung kompensiert werden, und es ist wichtig, für einige Minuten in dieser Entspannung zu verweilen. Der Weg dahin ist eigentlich unerheblich: Jede Form der Bewegung, sei es Sport oder bestimmte Atemübungen, trägt dazu bei.

Für Personen mit einem Control Pause (CP) von unter 20 kann Sport überfordernd sein, deshalb sollten sie sich zunächst auf Atemübungen konzentrieren. Ab einem CP von 20 jedoch kann man diesen theoretisch durch Sport aufrechterhalten.

Regelmäßige Atemübungen, die gut in den Alltag integriert werden können, sorgen dafür, dass man bei der Sache bleibt.

Es ist besonders vorteilhaft, diese Übungen in den täglichen Aktivitäten nebenbei zu integrieren.

Ob beim Spazierengehen, im Haushalt, beim Salat schleudern oder Zwiebeln schneiden all diese Tätigkeiten bieten eine hervorragende Möglichkeit, Atemübungen zu praktizieren. Auf diese Weise kann man im Laufe des Tages erheblich profitieren, und es wird einfacher, die Übungen zu einer Routine werden zu lassen.

Das ultimative Ziel ist es, dass diese Atemtechniken zu einem festen Bestandteil des Alltags werden, fast schon wie ein Automatismus. Regelmäßige und konsequente Übungen über den Tag verteilt lassen die abendlichen Atemübungen kürzer und effektiver werden.

Somit begleitet uns diese Methode unauffällig durch den Tag und trägt zu einer besseren Kontrolle der Hyperventilation bei.


Quellen: Exercise derived myokine irisin as mediator of cardiorespiratory metabolic and thermal adjustments during central and peripheral chemoreflex activation.

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