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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Was sind die Symptome von chronischer Hyperventilation, wenn sie vorliegt? Eine erhöhte Atemfrequenz, bezeichnet als Tachypnoe, ist fast immer zu beobachten.
Betroffene haben oft das subjektive Gefühl, tief einatmen zu müssen, dabei tritt häufig Atemnot auf. Sehr oft geht dies mit einem Engegefühl oder Schmerzen in der Brust einher. Ein weiteres häufiges Symptom, das nicht immer mit der Atmung in Verbindung gebracht wird, ist Reizhusten.
Viele Betroffene schildern, dass sie langfristig in einem Husten-Zyklus gefangen sind, ohne zu wissen, wie sie da herauskommen. Dieser Teufelskreis wird durch den Verlust von CO2 beim Husten verschärft.
Es gibt jedoch Techniken, um Hustenattacken innerhalb weniger Minuten zu beenden. Diese Techniken bauen auf dem Verständnis der Mechanismen der chronischen Hyperventilation auf.
Zu den weiteren Symptomen zählen Missempfindungen in den Händen, Fingern, Füßen oder um den Mund herum.
Diese Empfindungen können als Kribbeln oder Gefühllosigkeit auftreten. Interessanterweise kann Alkohol den Zustand verschärfen, indem er die Atmung beschleunigt. Oft führt dies dazu, dass Betroffene neurologische Symptome wie Kribbeln verspüren.
Die Symptome können weiter verschärft werden, wenn die Hyperventilation voranschreitet. Dies kann zu Verkrampfungen der Hände, genannt 'Pfötchenstellung', oder zu einem 'Karpfenmaul' führen.
Das Zusammenspiel von Hyperventilation und dem Kalziumspiegel im Blut führt dazu, dass die Patienten Zittern oder Muskelschmerzen haben. Auch die Durchblutung des Kopfes verschlechtert sich, was zu Sehstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit führen kann.
Hyperventilation kann auch zu einem starken Gefühl von Kontrollverlust oder Verlorenheit führen, ähnlich den Symptomen einer Panikstörung. In extremen Fällen kann der gesamte Körper verkrampfen und es entstehen Symptome einer akuten Angst.
Diese Symptome treten auf, weil das Angstzentrum und das Atemzentrum sehr nah beieinander liegen. Aber durch die Kontrolle der Atmung können diese negativen Auswirkungen gemindert werden.