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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Chronische Hyperventilation ist ein weit verbreitetes Problem, das bei vielen Menschen Unwohlsein und in einigen Fällen sogar Panik auslöst. Besonders in den Anfängen der Atemtherapie kann der Anstieg des CO2-Levels im Gehirn als unangenehm empfunden werden.
Dies trifft insbesondere auf diejenigen zu, die zusätzlich mit Angst- oder Panikstörungen zu kämpfen haben.
Es ist entscheidend zu verstehen, dass unser Ziel in der Atemtherapie darin besteht, das CO2 auf ein normales Niveau zu bringen.
Dieses Vorhaben fühlt sich jedoch für viele zunächst unangenehm an. Diese Empfindung ist harmlos, doch für Betroffene mit Angstproblemen kann es herausfordernd sein, dies als solches zu erkennen.
Wichtig bei der Messung der Kontrollpause (CP) ist der Moment, in dem das Bedürfnis zu atmen ohne Stress eintritt. Bei Menschen mit kurzen CPs kann dieses Gefühl von Unbehagen sehr schnell einsetzen.
In solchen Fällen kann es hilfreich sein, die CP-Messung vorerst zu pausieren und sich stattdessen auf die Beobachtung des Atems und die Beruhigung des Pulses zu konzentrieren. Wenn es gelingt, den Puls zu senken, kann dies letztendlich auch die CP steigern.
Bereits nach einer Phase intensiver Entspannung kann ein neuer Versuch der CP-Messung unternommen werden. Entscheidend ist jedoch, realistische Messwerte zu akzeptieren, um Fortschritte in der Atemtherapie machen zu können.
Es geht nicht darum, von Anfang an große Fortschritte zu machen, sondern vielmehr um die kleinen, stetigen Schritte, die langfristig zum Erfolg führen. Diese Herangehensweise gilt unabhängig von der jeweiligen Ausgangslage.