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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Eine zentrale Frage vieler Asthma-Patienten lautet: Wie kann ich trotz Asthma Sport treiben, ohne danach erschöpft zu sein oder ständig auf mein Notfall-Spray angewiesen zu sein?Ü
Es lässt sich sehr gut am Beispiel Sport erklären.
Wenn jemand direkt losrennt, beginnt er häufig ab der ersten Sekunde bereits schnell und tief zu atmen, als ob er schon eine Minute gelaufen wäre. Diese Reaktion des Körpers stammt aus Zeiten, als das Leben in einer sauerstoffarmen Atmosphäre entstand.
Diese Regel greift heutzutage in unserer sauerstoffreichen Umgebung nicht mehr. Dennoch ist dieser Mechanismus in unserer Biologie fest verankert. Bei Menschen, die einen ohnehin schon niedrigen Kohlendioxidspiegel im Körper haben und dann zusätzlich noch schnell atmen, sinkt dieser Spiegel rapide ab, bevor er durch die Bewegung wieder ansteigt.
Während der Bewegung produziert der Körper zwar CO2, jedoch nicht schnell genug, um den rapiden Abfall sofort auszugleichen. Dies führt dazu, dass sich die Muskeln der glatten Muskulatur zusammenziehen, wodurch sich die Atemwege verengen.
Insbesondere bei Menschen mit Asthma, die häufig bereits eine chronische Hyperventilation aufweisen, kann dies zu einem Gefühl der Atemnot führen.
Eine unzureichende Atemtechnik spielt dabei oft eine maßgebliche Rolle.
Viele Patienten fühlen sich schnell an den Punkt gebracht, an dem sie das Gefühl haben, ihre Atemwege seien zu eng und greifen zum Notfall-Spray.
Ich erinnere mich noch genau, wie ich in meiner eigenen Erfahrung als Asthma-Patient beim Sport oder selbst bei geringer körperlicher Anstrengung sofort zum Inhalator gegriffen habe.
Dies änderte sich jedoch, als ich lernte, meine Atemtechnik zu verbessern.
Durch gezielte Atemübungen und eine bewusste Veränderung meiner Atmung konnte ich plötzlich problemlos schwimmen gehen, ohne einen Asthmaanfall zu bekommen oder mein Notfall-Spray dabei haben zu müssen.