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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Wenn Sie ein sekundäres Raynaud-Syndrom behandeln möchten, sollten Sie in erster Linie die zugrunde liegende Erkrankung ansprechen. Die Einnahme gefäßerweiternder Medikamente stellt nur eine symptomatische Behandlung dar.
Es ist wichtig, die Ursache des Syndroms gründlich zu untersuchen, da die Vasospasmen, also das Zusammenziehen der Blutgefäße, so lange dauern können, dass sie zu einem Absterben von Körpergewebe führen können.
Diese Zustände sind nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern können auch bleibende Schäden verursachen, die möglicherweise chirurgische Eingriffe erfordern.
Ein sekundäres Raynaud-Syndrom kann durch verschiedene Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden.
Viele Autoimmunerkrankungen haben keine bekannte Ursache, und manchmal bleibt nur die symptomatische Behandlung. In akuten Fällen kann die intravenöse Gabe von Prostaglandinen, die Blutgefäße erweitern, sinnvoll sein, um beispielsweise eine Hand oder einen Fuß zu retten.
Die Ursache liegt jedoch häufig im Magen-Darm-Trakt. Bestimmte Substanzen, die Sie zu sich nehmen, können Entzündungen im Magen-Darm-Bereich auslösen. Diese Dysbalancen können durch Stress oder Schmerzen getriggert werden und einen Teufelskreis auslösen.
Besonders problematisch sind Lektine, pflanzliche Abwehrstoffe, die die Magen-Darm-Schleimhaut durchdringen und das Immunsystem stimulieren. Bei einer gestörten Magen-Darm-Barriere können Lektine ins Blut gelangen und autoimmune Reaktionen hervorrufen.
Diese Reaktionen führen zur Bildung von Autoantikörpern, die sich gegen körpereigene Strukturen richten, wie die Schilddrüse oder die Haut.
Um diese Problematik zu erkennen, sollte eine umfassende Diagnostik erfolgen.
Dazu gehört ein Stuhltest auf Zonulin, Calprotectin und Alpha-1-Antitrypsin. Außerdem kann man nach Nahrungsmittel-IgG-Antikörpern suchen und systemische Entzündungsparameter wie TNF-Alpha, Interleukin-6 und das C-reaktive Protein analysieren.
Erhöhte Werte weisen häufig auf eine Unverträglichkeit von Lektinen hin, und eine entsprechende Eliminationsdiät ist indiziert.
Wir haben häufig beobachtet, dass sich unter einer solchen Diät nicht nur die Marker von Autoimmunerkrankungen bessern, sondern auch die Symptome des sekundären Raynaud-Syndroms zurückgehen oder sogar vollständig verschwinden.
Dies zeigt, wie wichtig es ist, die Auslöser zu identifizieren und zu eliminieren.