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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Schnelles Atmen im Schlaf vermeiden

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Wie kann ich schnelles Atmen im Schlaf vermeiden?

Das ist grundsätzlich erst mal gar nicht leicht, denn sobald ich schlafe übernimmt mein Gehirn auf Auto-Pilot, wie schnell oder wie langsam ich atme.

Es übernimmt die Atemmuster, die für es typisch sind. Und grundsätzlich gilt: Je kränker wir sind, desto schlechter sind diese Atemmuster. Deswegen macht es besonders Sinn, den Tag über immer wieder Atemübungen zu machen, um diese zu normalisieren.

So können wir eine möglichst normale Atmung erreichen.

Die meisten Menschen haben das nicht, aber regelmäßige Atemübungen, wie wir sie lehren, führen dazu, dass das Gehirn eine normale CO2-Toleranz erlangt.

Das heißt, es kann mit normalen Spiegeln an Kohlenstoffdioxid umgehen. Sobald der Spiegel zu hoch ist, reagiert das Gehirn und zwingt uns schneller zu atmen. Dies führt häufig zu den Symptomen eines chronischen Hyperventilationssyndroms, besonders nachts.

Wir haben verschiedene Schlafphasen: Tiefschlaf, Leichtschlaf und Traumschlaf. Normalerweise sollten wir in der Tiefschlafphase entspannt sein und entsprechend atmen. Aber Traumschlafphasen sind anders.

Während des Träumens glauben unsere Gehirne oftmals, die geträumten Szenen seien real, was die Atmung beschleunigt. So hyperventilieren wir oft in fast jeder Traum-Schlafphase.

Wenn wir also die Kontrollpause messen, also die Zeit, wie lange wir stressfrei die Luft anhalten können, vor dem Einschlafen und nach dem Aufstehen, wird deutlich, dass diese Zeit abnimmt.

1, 2 oder 3 Sekunden Unterschied sind normal, aber ein Verlust von 10 Sekunden oder mehr erfordert Maßnahmen. Dann müssen wir auch nachts tätig werden.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Anzahl der Traumschlafphasen und wann diese auftreten.

Forschung zeigt, dass das frühe Eintreten in eine Traumschlafphase nach dem Einschlafen ein Risiko für die Entwicklung einer Depression darstellt. Unser Körper verarbeitet in diesen Phasen Tagesreste und komplexe Dinge, die uns beschäftigen.

Im Allgemeinen gilt: Je gesünder Sie sind, desto später in der Nacht treten die Traumschlafphasen auf. Die ersten dauern nur kurz, und erst in den frühen Morgenstunden werden sie länger.

Längeres Schlafen führt zu mehr Traumschlafphasen und kann die Kontrollpause weiter verschlechtern.

Wenn Sie Ihre Atmung im Schlaf optimieren möchten, steht nicht mehr weiter schlafen im Vordergrund, sondern aufstehen und den Tag beginnen.

Bei Bedarf können Sie einen kurzen Mittagsschlaf einplanen. Um Ihre Atmung besser zu kontrollieren, bieten wir auch spezielle Kurse an.


Quellen: Phenylephrine alters phase synchronization between cerebral blood velocity and blood pressure in MECFS with orthostatic intolerance., Visceral adiposity is related to insulin sensitivity and inflammation in adolescents with obesity and mild sleep disordered breathing., Hyperventilation Syndrome and Hypocalcemia A Unique Case in Autism Spectrum Disorder., Hyperventilation-induced cerebellar fit in a patient with Chiari 1.5 malformation.

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