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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
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Schluckauf ist ein Symptom, das viele Menschen erleben, doch nur wenige wissen, wie eng es mit unserer Atmung verbunden ist. Häufig tritt Schluckauf auf, wenn die Nerven übererregbar sind oder Probleme mit der Isolation aufweisen.
Glücklicherweise ist Letzteres selten, doch es gibt neurologische Erkrankungen, bei denen die Nervenscheiden angegriffen werden. In solchen Fällen kann chronischer Schluckauf ein ernstes Symptom sein und sollte abgeklärt werden.
Normalerweise ist ein Nerv ruhig. Doch bei einem niedrigen CO2-Spiegel im Blut werden die Nerven überempfindlich. Ein typisches Symptom von Menschen mit Hyperventilationssyndrom ist Zittern am Augenlid oder Muskelfibrillation, die auch am Zwerchfell auftreten kann.
Dadurch entsteht Schluckauf, wenn das Zwerchfell überreizt wird.
Viele Menschen berichten, dass sie nach der Behandlung ihres Hyperventilationssyndroms keinen Schluckauf mehr haben. Dies hängt mit der sogenannten Kontrollpause zusammen.
Eine niedrige Kontrollpause erhöht das Risiko für Schluckauf, während eine hohe dafür sorgt, dass Schluckauf seltener auftritt.
Sollte dennoch Schluckauf auftreten, ist es entscheidend, schnell den CO2-Spiegel zu erhöhen.
Maßnahmen wie das Zuhalten der Nase oder das Trinken eines Glases Wasser zielen darauf ab, die Atmung zu reduzieren und den CO2-Spiegel zu steigern. Auch körperliche Aktivität kann helfen, mehr CO2 zu generieren und den Schluckauf zu beenden.
Wichtig ist zu wissen, dass Schluckauf normalerweise kein Grund zur Beunruhigung ist. Jetzt wissen Sie, warum Schluckauf auftritt und wie Sie effektiv damit umgehen können. Halten Sie Ihre Kontrollpause hoch und Schluckauf wird der Vergangenheit angehören.