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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Eine verminderte Schilddrüsenfunktion, auch als Hypothyreose bekannt, kann viele Ursachen haben. Eine der oft übersehenen Ursachen ist die chronische Hyperventilation. Hyperventilation beeinflusst die Sauerstoff- und CO2-Balance im Körper, was wiederum die Durchblutung beeinträchtigt.
Dies führt dazu, dass weniger Sauerstoff und Nährstoffe die Zellen erreichen, auch die der Schilddrüse.
Die Hyperventilation führt zu einem Abfall des CO2-Spiegels im Blut, was Stresshormone freisetzt.
Diese Stresshormone wie Cortisol fördern die Ausschüttung von rT3 (Reverse T3). rT3 ist ein inaktives Hormon, welches die Aktivität der Schilddrüse verringert, indem es die Rezeptoren blockiert, die üblicherweise für aktive Schilddrüsenhormone vorgesehen sind.
Um den Einfluss von Hyperventilation auf die Schilddrüse zu mindern, sollten wir uns bewusst der Atempraxis widmen. Bewährte Atemtechniken unterstützen die Balance von CO2 und Sauerstoff im Körper und helfen, die Stresshormonlevel zu reduzieren.
Atemübungen können leicht in den Alltag integriert werden. Halten Sie regelmäßig inne, atmen Sie bewusst langsamer und arbeiten Sie mit dem Zwerchfell.
Beachten Sie jedoch, dass Jodmangel und autoimmune Prozesse ebenfalls mögliche Ursachen für eine Schilddrüsenunterfunktion darstellen können.
Dennoch ist es nicht unbedingt notwendig, alle physiologischen Details zu verstehen. Wichtiger ist, kontinuierlich an der korrekten Atemtechnik zu arbeiten und diese als Bestandteil des täglichen Lebens zu etablieren.