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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Sanftes Spielen mit dem Atem im Liegen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Sanftes Spielen mit dem Atem im Liegen

Viele Menschen wachen morgens auf und bleiben noch einen Moment im Bett, bevor sie aufstehen. Oder es kommt vor, dass man nachts wach wird und nicht sofort wieder einschläft.

Genau solche Zeiten lassen sich gezielt nutzen, um durch bewusstes Atmen das Wohlbefinden zu stärken und den Körper zu entspannen.

Eine besonders wirksame Methode besteht darin, den Atem zu verlangsamen und sanfter werden zu lassen.

Ziel ist es, möglichst ruhig und leise zu atmen und dabei die Einatmung auf etwa sechs bis sieben Sekunden zu verlängern. Die Ausatmung kann sogar vierzehn Sekunden dauern, sodass ein kompletter Atemzug rund zwanzig Sekunden umfassen kann.

Durch diese sanfte, fast schon ätherische Atmung entsteht eine ruhige Wellenbewegung, bei der Sie spüren, wie sich die Entspannung weiter vertieft.

Gerade im Liegen ist der Körper bereits ruhiger er hat sich stundenlang nicht bewegt und befindet sich in der Waagerechten.

Manchmal kann die Nase nach dem Aufwachen etwas verstopft sein, hier hilft es, auf dem Rücken zu liegen und die Arme seitlich vom Körper auszustrecken, so wie kleine Kinder es oft machen. Jetzt können Sie mit der ganz feinen Atmung beginnen und diesen Zustand genießen.

Dabei ist es nicht nötig, die Sekunden zu zählen. Es reicht, den Atem einfach immer leiser werden zu lassen und wie einen sanften, kaum spürbaren Genuss zu erleben.

Eine weitere Möglichkeit ist, den eigenen Atem zu beobachten und nach jeder Ausatmung eine kleine Pause zu machen.

Während dieser Atempause können Sie spüren, wie der Körper noch tiefer in die Matratze einsinkt. Lassen Sie diese Pause so lange werden, bis wirklich ein natürlicher Impuls zum Einatmen kommt.

Und sobald Sie wieder einatmen, geht der Zyklus von vorne los: ausatmen, entspannen, in die Pause hineingleiten und warten. So bekommen Sie ein Gefühl für die eigene Atemnotwendigkeit und fördern gleichzeitig Entspannung und innere Ruhe.

Diese Atemtechniken brauchen keine feste Struktur. Sie leben vom Gefühl und vom Sich-Einlassen auf die eigene Ruhe. Mit jedem Atemzug und jeder Pause verstärkt sich das Loslassen. Und oft geschieht es dann ganz von selbst, dass Sie wieder einschlafen oder sich einfach wohler im eigenen Körper fühlen.

So nutzen Sie Wachphasen sinnvoll und fördern auf natürliche Weise Ihre Erholung.


Quellen: Beyond mean and maximum CO introducing hypercapnic burden as a marker of sleep-related hypoventilation.

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