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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Völlegefühl, Aufstoßen, Herzrasen, Atemnot und Panik. All das sind Symptome, die typisch für das Roemheld-Syndrom sind.
Diese Beschwerden treten auf, weil sich eine Luftansammlung im Oberbauch, insbesondere im Magen, bildet und physisch auf den Herzbeutel drückt.
Wenn dies geschieht, fühlen sich viele Menschen, als ob sie einen Herzinfarkt erleiden.
Doch es handelt sich nicht um eine Durchblutungsstörung des Herzens. Vielmehr sind diese Beschwerden oft mit einer fehlerhaften Atmung verbunden, die zu einem Teufelskreis führen kann: schnelleres und flacheres Atmen, das den CO2-Spiegel im Körper abfallen lässt.
Dies wiederum erregt und verkrampft die Muskulatur und verursacht ein Gefühl von Angst und Panik, bekannt als Hyperventilation.
Viele Betroffene haben lange Krankenhausaufenthalte und zahlreiche Untersuchungen hinter sich, oft mit der Diagnose: 'Da kann man nichts machen!' Doch das ist nicht unbedingt wahr.
Der Schlüssel liegt oft in der Atmung. Indem man das Atemmuster verbessert, kann man die Symptome der Hyperventilation und somit auch des Roemheld-Syndroms lindern.
Eine einfache Methode, um festzustellen, ob Sie eine dysfunktionale Atmung haben, ist der Atemhaltetest.
Atmen Sie ein und aus, halten Sie die Luft an, wenn Ihre Lunge leer ist, und zählen Sie die Sekunden bis zum ersten Wunsch, wieder zu atmen. Eine ausreichende Zeit beträgt 35 Sekunden, während 60 Sekunden als sehr gut gelten.
Wenn Sie weniger als 15 Sekunden schaffen, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass Atemtherapie für Sie von Nutzen wäre. Auch Maßnahmen wie das Meiden von kohlensäurehaltigen Getränken und Stressbewältigung sind oft hilfreich, aber für dauerhafte Verbesserungen sind spezifische Atemübungen unerlässlich.
Es gibt strukturierten Gruppenprogramme zur Atemtherapie und auch individuell angepasste Kurse, die Ihnen helfen können, die richtigen Atemtechniken zu erlernen. Eine korrekte Diagnose und gezielte Behandlung können den Leidensdruck erheblich reduzieren.
Probieren Sie es aus und nehmen Sie Ihre Atmung selbst in die Hand.