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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Wie sollte man richtig tief durchatmen? Diese Frage stellt sich häufig, besonders wenn Arbeit und Stress nicht weniger werden. Viele Menschen greifen intuitiv auf tiefes Durchatmen oder Seufzen zurück, um eine gewisse Erleichterung zu finden.
Doch ist das wirklich sinnvoll?
Um Ihren Vagusnerv gezielt zu stimulieren und Ihr Nervensystem zu beruhigen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine davon ist tiefes Atmen. Alternativ können auch Brumm- oder Blubbergeräusche, wie sie beim Singen oder Summen entstehen, den Vagusnerv aktivieren.
Viele haben gelernt, dass ein tiefes Seufzen einen Entspannungseffekt hat. Wenn Sie jedoch merken, dass dieses Verhalten dysfunktional wird, sollten Sie es durch eine sinnvollere Methode ersetzen.
Nach einem tiefen Atemzug sollten Sie eine Kontrollpause einlegen, um den CO2-Verlust zu kompensieren.
Ihre Körperhaltung hat ebenfalls eine drastische Wirkung auf Ihr Atemmuster. Schon kleine Veränderungen im Winkel des Brustkorbs können einen großen Unterschied machen.
Eine offene und selbstbewusste Haltung fördert eine bessere Atmung und beeinflusst Ihr allgemeines Wohlbefinden positiv.
Statt nur auf die Atmung zu konzentrieren, können bestimmte Bewegungen oder Haltungen, sogenannte Power-Moves, helfen, schnell den Stresspegel zu senken.
Beobachten Sie, wie sich Ihre Stimmung und Ihr Atemmuster fast augenblicklich ändern.
Für Anfänger in der Atemtherapie kann es am effektivsten sein, an ihrer Haltung zu arbeiten, um aus einem negativen Zyklus auszubrechen.
Langfristig hilft dies dabei, ein gesundes Atemmuster zu etablieren und durch die richtige Technik eine maximale Entspannung zu erzielen.
Überlegen Sie in Stresssituationen eher, ob eine kurze Tanzpause oder eine andere körperliche Aktivität Ihnen schneller helfen könnte, als eine lange Atemübung.