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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Wie können Sie feststellen, ob Sie eine dysfunktionale Atmung haben, die Ihr Immunsystem belastet und zu chronischem Stress führt? Es gibt einen einfachen Test, den Sie selbst durchführen können.
In der Praxis führen wir diesen Test ebenfalls durch, um gezielte Untersuchungen durchzuführen.
Dieser Test gehört zu den besten Maßnahmen, um herauszufinden, ob Ihr Immunsystem richtig arbeitet.
Er prüft, wie gut Ihr CO2-Spiegel ist. Dazu erkläre ich, wie der Test funktioniert:
Stellen Sie sich vor, Sie sind 14 Jahre alt und mit Ihren Freunden im Freibad. Jemand schlägt vor, das ganze Becken zu durchtauchen, und alle stimmen zu.
Nach kurzer Zeit müssen Sie feststellen, dass das Luftanhalten für Sie schwer wird. Das zeigt, dass Sie nicht optimal trainiert sind.
Die meisten Jugendlichen schaffen es nicht, das ganze Becken zu durchtauchen.
Wenn man jedoch fit ist, kann man länger unter Wasser bleiben. Der Test misst, wie lange Sie stressfrei die Luft anhalten können. Durch diesen Kontrollpause-Test (CP-Test) können Sie ermitteln, ob Ihre Atmung korrekt funktioniert.
Der CP-Test ist einfach. Atmen Sie normal aus und halten dann die Luft an. Zählen Sie die Zeit in Sekunden, bis Sie das Bedürfnis verspüren, wieder einzuatmen. Diese Zeit sollte idealerweise mindestens 35 Sekunden betragen.
Wenn Sie Ihre Atmung verbessern, können Sie diese Zeit auf 60 Sekunden oder mehr verlängern.
Menschen mit dysfunktionaler Atmung haben oft eine niedrige Toleranz für CO2. Durch Atemtherapie kann diese Toleranz jedoch erhöht werden.
Atemtechniken normalisieren die Atmung und können das Immunsystem deutlich stärken. Stresshormone werden reduziert und die allgemeine Gesundheitslage verbessert sich.
Besonders wenn es um Stress geht, spielt die Atmung eine große Rolle.
Unser Stresszentrum im Gehirn liegt direkt neben dem Atemzentrum. Ruhige Atmung kann das Stressniveau senken und das Wohlbefinden steigern.
Ich habe selbst in der Flüchtlingskrise 2018 im Rettungsdienst gearbeitet und die Wirksamkeit von Atemübungen aus erster Hand erfahren.
Auch wenn Patienten meine Sprache nicht sprachen, konnten sie durch Atemübungen ruhig und entspannt werden.
Atemtherapie hat also weitreichende Vorteile. Sie normalisiert die CO2-Toleranz und verbessert die Immunfunktion.
Viele Menschen berichten, dass sie durch verbesserte Atmung weniger anfällig für Infekte sind und ein gesteigertes Wohlbefinden erleben.
Ich lade Sie herzlich ein, diesen Kontrollpause-Test durchzuführen und aktiv an Ihrer Atmung zu arbeiten.