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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

PMS, Wechseljahre und Panikattacken.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

In der medizinischen Wissenschaft wird häufig der Zusammenhang zwischen hormonellen Veränderungen und Panikattacken untersucht. Besonders im Zusammenhang mit den Wechseljahren und dem prämenstruellen Syndrom (PMS) spielen bestimmte Hormone eine entscheidende Rolle.

Frauen erleben oft Panikattacken kurz vor der Regelblutung oder während der Wechseljahre. Dies lässt sich auf hormonelle Schwankungen zurückführen, die die Atmung beeinflussen können.

Unser Körper produziert verschiedene Hormone, wie Estrogene und Progesteron, die nicht nur für Fortpflanzungsprozesse wichtig sind, sondern auch unsere Atmung beeinflussen. Wenn eine Frau schwanger ist und hohe Hormonspiegel aufweist, neigt sie dazu, schneller zu atmen.

Dies hatte früher evolutionäre Vorteile, als die Sauerstoffkonzentration in der Umwelt niedriger war und schwangere Frauen für zwei leben mussten. Heutzutage besteht jedoch ein anderes Szenario.

Mit nur etwa 0,03 % Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre kann schnelleres Atmen schneller zu einem Verlust von CO2 führen und ein Ungleichgewicht verursachen. Der Körper benötigt etwa 7,5 % CO2 im Inneren, und jede Verdünnung durch Einatmen verdünnter Luft führt zu einem CO2-Verlust.

Besonders bei hormonellen Ungleichgewichten, wie sie bei PMS und den Wechseljahren auftreten, neigt der Körper dazu, in einen Zustand chronischer Hyperventilation überzugehen. Dabei ist oft ein signifikanter Unterschied im Estrogen- und Progesteronspiegel festzustellen.

Ist der Estrogenspiegel zu hoch oder der Progesteronspiegel zu niedrig, glaubt der Körper in einem Zustand der Schwangerschaft zu sein und reagiert mit einer schnelleren Atmung. Dies fördert die chronische Hyperventilation und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Panikattacken.

Es ist wichtig, diese hormonellen Ungleichgewichte zu erkennen und zu behandeln. Frauen, die noch einen Menstruationszyklus haben, sollten zwei Tage vor der Regelblutung ihren Frauenarzt aufsuchen, um Estradiol und Progesteron zu bestimmen.

In den Wechseljahren können diese Hormonspiegel zu jedem Zeitpunkt gemessen werden. Oftmals zeigen sich bei Betroffenen von Panikattacken Abweichungen in diesen Hormonen, die behandelbar sind. Auch Atemübungen können eine wertvolle Ergänzung sein, um die chronische Hyperventilation zu bewältigen.

Sie adressieren das Atemproblem direkt und können helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass selbst bei einer Linderung der hormonellen Ursache die Hyperventilation aktiv angegangen werden muss, um langfristige Verbesserungen zu erzielen.


Quellen: Bipolar disorder and Premenstrual Syndrome or Premenstrual Dysphoric Disorder comorbidity a systematic review.

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