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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Plötzliche CP-Verschlechterung über Nacht

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Wenn sich Ihre CP-Werte (Control Pause) nachts plötzlich verschlechtern, kann das durchaus mit Ihren Träumen zusammenhängen. Träumen Sie etwa davon, zu rennen oder zu fliegen, ist es möglich, dass Ihr Atemmuster diesen Aktivitäten folgt.

Ihre Atemkontrolle im Schlaf kann dabei stark variieren. Manchmal atmen Sie vielleicht sogar ein paar Minuten ruhig, nur um dann in eine Phase schnellem Atmens überzugehen.

Unser Körper durchläuft nachts verschiedene Schlafphasen.

Eine durchschnittliche Atemfrequenz über die ganze Nacht hinweg gibt einen groben Überblick, aber die tatsächliche Atemfrequenz schwankt stark. Schlafphasen wie Tiefschlaf und Traumschlaf beeinflussen diese Schwankungen.

Wenn alles gut läuft, wechseln Sie aus einer aufgeregten Traumschlafphase in eine ruhigere Tiefschlafphase. Dadurch kann sich Ihr CO2-Level stabilisieren.

Menschen mit chronischer Hyperventilation können besonders von solchen nächtlichen Schwankungen betroffen sein.

Ein Traum kann sie in ein 'weiteres Loch' werfen und den CP-Wert senken. Wer bereits gut atemtrainiert ist, erlebt nur einen kleinen Abfall. Anfänger hingegen können einen starken Abfall beobachten.

Das erklärt, warum wir an unserer Atemtechnik und CO2-Werten arbeiten um diese Schwankungen zu minimieren und langfristig stabile, gesunde Werte zu erreichen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass keine Atemtechnik uns dauerhaft unsterblich macht.

Trotz aller Übungen werden auch gut trainierte Personen in einer akuten Hyperventilationssituation sterben. Fast jeder Mensch nimmt vor dem Tod einen letzten tiefen Atemzug. Dies zeigt, dass unsere Bemühungen zwar den CP erhöhen können, aber nicht für immer konstant halten werden.

Auch schwer kranke Menschen oder Unfallopfer auf der Intensivstation erleben oft einen drastischen Abfall ihrer CP-Werte, unabhängig von ihrem Trainingszustand vor der Krankheit.

Das Gute daran ist jedoch, dass wir, solange wir leben, unsere Atemkontrolle trainieren können.

Jeder lebende Mensch hat die Möglichkeit, seine CP-Werte zu verbessern und so sein Wohlbefinden zu steigern. Daher sollten wir die Bedeutung und den Nutzen von Atemübungen und -trainings nicht unterschätzen.

Sie bieten uns die Möglichkeit, unseren gesundheitlichen Zustand aktiv zu beeinflussen.


Quellen: Hypocapnia in women with fibromyalgia., Expanding the phenotype in Pitt-Hopkins syndrome; description of new oral finding and dental management considerations., A Detailed Mechanistic Understanding of Positional and Nonpositional OSA What Side Are You On?

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