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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
-ArtikelDie sogenannte Pfötchenstellung tritt häufig bei Menschen auf, die chronisch hyperventilieren. Doch woher kommt diese ungewöhnliche Handhaltung und was kann dagegen getan werden?
Unsere Muskulatur und unser Nervensystem arbeiten elektro-chemisch.
Das bedeutet, dass unser Gehirn elektrische Reize durch den Körper sendet, um Muskelbewegungen auszulösen. Dabei werden wichtige Mineralsalze, wie Kalzium, in und aus den Muskelzellen verschoben.
Kalzium spielt dabei eine zentrale Rolle. Es hilft nicht nur bei Muskelbewegungen, sondern ist auch essentiell für die Blutgerinnung. Unter normalen Umständen reguliert der Körper den Kalziumspiegel im Blut sehr genau.
Beim Hyperventilieren jedoch atmet man mehr CO2 aus als man produziert. Der niedrigere CO2-Spiegel beeinflusst den pH-Wert des Blutes, welcher dadurch alkalischer wird.
Um diesen Effekt zu kompensieren, zieht der Körper Kalzium aus anderen Bereichen, wie den Muskelzellen.
Dies führt dazu, dass die Muskelzellen leichter verkrampfen, was zu der typischen Pfötchenstellung führt.
Die richtige Ernährung allein schafft hier keine Abhilfe. Das Hauptproblem bleibt die Hyperventilation selbst.
Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie versuchen, Ihre Atmung zu kontrollieren und Ruhe zu bewahren.
In medizinischen Akutsituationen kann die Atmung in eine Tüte helfen, das verloren gegangene CO2 wieder einzuatmen.
Wenn die Symptome sehr stark sind, kann im Notfall intravenös Kalzium verabreicht werden, um die Muskelkrämpfe zu lösen.
Langfristig hilft aber nur eine gezielte Atemtherapie, um die chronische Hyperventilation zu reduzieren und die Pfötchenstellung zu vermeiden.